24. August 2017

 

DLF24 | Die Nachrichten

SozialhilfeAusgaben um 4,5 Prozent gestiegen

Die Ausgaben für Sozialhilfe sind in Deutschland im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, entfielen von den insgesamt 29 Milliarden Euro 16,5 Milliarden auf die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung. Für die Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung wurden gut sechs Milliarden Euro ausgegeben, für die Hilfe zur Pflege knapp vier Milliarden.

SyrienBericht über viele tote Zivilisten in Rakka

Bei dem Kämpfen um die syrische Stadt Rakka sind offenbar schon hunderte Zivilisten getötet worden. Wie Amnesty International mitteilt, können tausende Menschen nicht die Stadt verlassen. Die Zivilisten seien Angriffen von allen Seiten ausgeliefert. So benutze die Terrormiliz IS sie als menschliche Schutzschilde, Scharfschützen feuerten auf Menschen, die fliehen wollten. Zugleich seien sie Luftangriffen der US-Streitkräfte und dem Artilleriebeschuss der kurdischen Rebellen ausgesetzt. Die Truppen von Machthaber Assad wiederum setzten Streubomben ein.

Bertelsmann-StudieIntegration muslimischer Einwanderer "auf gutem Weg"

Die Integration muslimischer Einwanderer macht in Deutschland einer Studie zufolge gute Fortschritte. Laut dem "Religionsmonitor" der Bertelsmann-Stiftung verläuft im Vergleich zu anderen europäischen Ländern insbesondere die Eingliederung in den Arbeitsmarkt erfolgreich. Erwerbslosigkeit und Vollzeitbeschäftigung bewegten sich auf einem ähnlichen Niveau wie im Durchschnitt der Bevölkerung, heißt es in der Untersuchung, die heute in Gütersloh vorgestellt wird. Auch die Kinder muslimischer Einwanderer seien gut integriert. 73 Prozent von ihnen wüchsen mit Deutsch als erster Sprache auf. 36 Prozent der Muslime verlassen die Schule allerdings vor dem 17. Geburtstag - deutlich mehr als in Frankreich. Nachholbedarf sehen die Autoren der Studie auch bei der rechtlichen Anerkennung muslimischer Religionsgemeinschaften und in der Antidiskriminierunspolitik. Für hochreligiöse Muslime sei es in Deutschland - anders als etwa in Großbritannien - schwer, einen qualifizierten Job zu finden. Außerdem gebe es in der deutschen Bevölkerung weiterhin Vorbehalte. Jeder fünfte Bürger in Deutschland wolle Muslime nicht als Nachbarn haben. Für die Studie wurde die Situation von Muslimen verglichen, die vor 2010 nach Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien und in die Schweiz kamen. Durchgeführt wurde sie vom Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung an der Universität Duisburg-Essen.

Diesel-AffäreRamsauer wirft Umweltbundesamt Ideologie vor

Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Bundestag, Ramsauer, zieht die Berechnungen des Umweltbundesamtes zu den Beschlüssen des Diesel-Gipfels in Zweifel. Er habe den Eindruck, dass diese sehr von Ideologie geprägt seien und von Bundesumweltministerin Hendricks für den Wahlkampf missbraucht würden, sagte der CSU-Politiker im Deutschlandfunk. Er habe in seiner Zeit als Bundesverkehrsminister die Erfahrung gemacht, dass die Berechnungen dieses sogenannten Amtes häufig weit von der Wahrheit entfernt seien. Wichtig sei nun, die Ergebnisse des Diesel-Gipfels Stück für Stück und ohne Hysterie umzusetzen, forderte Ramsauer. Den Berechnungen des Bundesumweltamtes zufolge reichen die Beschlüsse von Anfang des Monats nicht aus, um die vereinbarten Ziele zur Reduzierung des Stickoxid-Ausstoßes zu erreichen. Dieser werde durch Software-Updates und Umtausch-Aktionen nur unwesentlich sinken. Der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Resch, kündigte an, formale Verfahren in 45 weiteren Städten einzuleiten, um die Einhaltung der Grenzwerte sicherzustellen.

TerrorwarnungRockkonzert in Rotterdam abgesagt

Im niederländischen Rotterdam ist nach einer Terrorwarnung aus Spanien ein Rockkonzert abgesagt worden. Bürgermeister Aboutaleb sagte vor Journalisten, der Hinweis habe sich auf den Auftritt der US-Band Allah-Las im Klub "Maassilo" bezogen. In der Nähe des Veranstaltungsortes wurde ein Lieferwagen mit spanischen Kennzeichen gestoppt, in dem sich mehrere Gasflaschen befanden. Die Polizei nahm den spanischen Fahrer des Wagens vorübergehend fest. Das Fahrzeug wurde von Bombenspezialisten untersucht. Die Ermittler prüfen, ob es einen Zusammenhang mit der Terrorwarnung gibt. Der Vorfall ereignete sich weniger als eine Woche nach den Anschlägen in Spanien, bei denen 15 Menschen getötet und mehr als 120 verletzt wurden.

VenezuelaAbgesetzte Staatsanwältin wirft Maduro Korruption vor

Die ehemalige venezolanische Generalstaatsanwältin Ortega wirft Präsident Maduro Korruption vor. Er sei in den Skandal um den brasilianischen Mischkonzern Odebrecht verstrickt. Das gelte auch für weitere hochrangige Funktionäre der Sozialistischen Partei, sagte sie auf einem Treffen von Vertretern regionaler Staatsanwaltschaften in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia. Der Odebrecht-Konzern soll Schmiergeld in Höhe von 788 Millionen Dollar in zwölf Ländern gezahlt haben, um an lukrative Aufträge zu kommen. Das Geld soll zum Teil über US-Banken geflossen sein. Ortega war nach ihrer Absetzung durch die umstrittene Verfassungsgebende Versammlung mit ihrem Ehemann aus Venezuela nach Kolumbien geflohen. Sie galt lange Zeit als linientreue Anhängerin der Sozialisten. Im März hatte sie jedoch mit Maduro gebrochen und vor der Errichtung einer Diktatur in Venezuela gewarnt.

FlüchtlingeHunderttausende Afrikaner sitzen im Jemen fest

Im Jemen sind nach Angaben der Vereinten Nationen mehrere hunderttausend Flüchtlinge aus afrikanischen Staaten gestrandet. Eine Sprecherin der Internationalen Organisation für Migration sagte der Evangelischen Presseagentur, trotz des Bürgerkrieges im Jemen kämen pro Monat schätzungsweise 10.000 Migranten ins Land. Die Gesamtzahl liege inzwischen bei bis zu zwei Millionen Flüchtlingen. Die meisten von ihnen kämen aus Äthiopien und Somalia und wollten weiter in die Golfstaaten. Der Jemen sei aber nicht in der Lage, die Menschen zu versorgen. - Vor zwei Wochen hatten Schlepper etwa 180 Flüchtlinge ins Rote Meer getrieben, 100 von ihnen ertranken.

BundestagswahlHeil hält Links-Partei grundsätzlich für koalitionsfähig

SPD-Generalsekretär Heil hat der Linken auch im Bund grundsätzlich Koalitionsfähigkeit bescheinigt. Große Teile der Partei seien überzeugte Demokraten, mit denen man reden könne, sagte Heil der "Rheinischen Post". Das gelte allerdings nicht für Spitzenkandidatin Wagenknecht. Diese rede teilweise - so wörtlich - "radikales Zeug" und vertrete gelegentlich sogar Positionen am rechten Rand. Heil hält nach eigenen Worten ein Ergebnis von mindestens 30 Prozent für die SPD bei der Bundestagswahl für realistisch. Er regte an, die Parteibasis über eine mögliche Koalitionsbeteiligung abstimmen zu lassen.

Kurdische Gemeinde"Zu wenig Rückendeckung für Erdogan-Kritiker"

Die Kurdische Gemeinde in Deutschland kritisiert eine mangelnde Unterstützung gegen Einschüchterungsversuche durch Anhänger des türkischen Präsidenten Erdogan. Der Vorsitzende Toprak sagte der Nachrichtenagentur AFP, in den vergangenen Monaten seien in Deutschland viele Menschen beleidigt und bedroht worden. Viele der säkular und demokratisch denkenden Kurden und Türken fühlten sich auch hierzulande nicht mehr sicher. Toprak berichtete, auch er selbst sei bereits auf der Straße bespuckt und beleidigt worden, weil er regelmäßig Kritik an Erdogan äußere. Zu solchen Vorfällen vermisse er klare Worte der Bundesregierung.

BrasilienRegierung gibt vier Millionen Hektar Regenwald für Bergbau frei

Brasilien hat den Naturschutz-Status von fast vier Millionen Hektar Regenwald im Amazonas-Gebiet aufgehoben und will dort künftig den Abbau von Rohstoffen erlauben. Das von Präsident Temer unterzeichnete Dekret betrifft ein Gebiet in den Bundesstaaten Amapa und Para im Norden des Landes. Es ist in etwa so groß wie Dänemark und stand seit 1984 unter Naturschutz. In der Gegend werden große Gold-Vorkommen vermutet. Die Regierung in Brasilia betonte, die indigene Bevölkerung stehe dort auch weiter unter Schutz. Oppositionspolitiker und Umweltschützer befürchten dagegen negative Auswirkungen für die Ureinwohner, einen Rückgang der Artenvielfalt und Entwaldung.

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Debatte um saubere Diesel "Generalangriff gegen die deutsche Autoindustrie"

Bildnummer: 59709574 Datum: 27.05.2013 Copyright: imago/Christian Thiel Deutschland, Berlin, Internationale Konferenz Elektromobilität bewegt weltweit , Verkehrsminister Peter Ramsauer CSU, 27.05.2013 People Politik x0x xkg 2013 quer premiumd Politik Partei Regierung FDP CDU CSU Minister Vekehr PKW LKW Elektro Strom Energie 59709574 Date 27 05 2013 Copyright Imago Christian Thiel Germany Berlin International Conference Electron mobility moves worldwide Transport Ministers Peter Ramsauer CSU 27 05 2013 Celebrities politics x0x xkg 2013 horizontal premiumd politics Party Government FDP CDU CSU Ministers Transport Car Trucks Electro Stream Energy  (imago stock&people)

INTERVIEW Einem Bericht des Umweltbundesamtes (UBA) zufolge reichen die Maßnahmen des Dieselgipfels nicht aus, um Umwelt und Menschen vor Stickoxiden in der Luft zu schützen. CSU-Verkehrspolitiker Peter Ramsauer zweifelt an der Korrektheit des Berichts. Er verteidigte im Dlf die deutsche Autoindustrie, die in der Vergangenheit "maßgeblich" zur Reduzierung von Stickoxiden beigetragen habe.

Rassismus in Deutschland "Das ist Raubbau an der Demokratie"

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Karamba Diaby aus Halle. (pa/dpa/Stache)

INTERVIEW SPD-Politiker Karamba Diaby ist der erste schwarze Politiker im Bundestag. Auf Facebook hetzte jetzt die NPD gegen ihn - er konterte mit einem provokativen Post. "Die versuchen, mich einzuschüchtern. Ich darf mir das nicht gefallen lassen", sagte er im Dlf.

Griechenland in der Krise "Ich liebe die Deutschen, ich hasse ihre Besserwisserei"

Angela Merkel als Zitronenpresse: ein "Souvenir" auf dem Schreibtisch von Thessalonikis Bürgermeister Giannis Boutaris (imago)

Mehr als sieben Jahre dauert die Finanz- und Schuldenkrise in Griechenland nun schon an. Die wirtschaftliche Lage ist nach wie vor schlecht. Gibt es denn überhaupt noch Hoffnung? Der Bürgermeister von Thessaloniki hat da eine klare Antwort.

Nach den Erdbeben in Amatrice Der Kampf um die Kunst

Madonna-Statuen, die aus zerstörten Kirchen in Amatrice und Accumoli geborgen wurden, stehen in einer Lagerhalle in Cittaducale (Italien).  (picture alliance / Alvise Armellini/dpa)

Dem heiligen Rochus ist ein Bein abgesplittert, ein Jesuskopf in viele Teile zersprungen: Bei den Erdbeben in Umbrien im vergangenen Jahr wurden auch Kunst- und Kulturgüter verschüttet. Mittlerweile wurden viele von ihnen geborgen. Restauratoren bemühen sich nun um die Rettung des kulturellen Gedächtnisses einer ganzen Region.

Schule in Krisenregionen "Bildungsbereich in der Nothilfe chronisch unterfinanziert"

Ein Klassenraum, der bei dem Luftangriff zerstört wurde. (AFP / Omar Haj Kadour )

INTERVIEW 25 Millionen Kinder und Jugendliche sind laut UNICEF nicht in der Lage, eine Schule zu besuchen, ohne Leib und Leben in Gefahr zu setzen. Der Bedarf an Bildungsmaßnahmen in Krisenregionen sei sehr viel höher als das, was Hilfsorganisationen leisten könnten, sagte Rudi Tarneden von UNICEF im Dlf. Es fehle vor allem an finanziellen Mitteln.

Sommerserie: Gerechtigkeit Polnische Fahrer, deutsche Löhne

Lkw-Fahrer aus vielen EU-Ländern arbeiten in Deutschland, bekommen aber unterschiedliche Löhne (dpa/ Daniel Reinhardt)

Auf deutschen Autobahnen fahren, aber den polnischen Lohn kassieren: Was deutsche Lkw-Fahrer ungerecht finden, halten osteuropäische Politiker für wichtig. Nur so könnten die heimischen Spediteure wettbewerbsfähig sein. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort - über diese Formel diskutiert Europa.

Bahnstrecke Karlsruhe-Basel "Man muss sich überlegen, ob die Trasse zu halten ist"

An der Baustelle des Bahntunnels Rastatt (Baden-Württemberg) sind am 17.08.2017 bei Niederbühl helle Betonflächen zu sehen. Dort haben sich Bahngleise abgesenkt. Zur Stabilisierung der abgesenkten Gleise an der Rheintalbahn wird der Rastatter Tunnel auf 50 Metern mit Beton befüllt. Die Bahnstrecke zwischen Rastatt und Baden-Baden ist seit dem 12.08.2017 gesperrt.  (picture alliance / dpa / Uli Deck)

INTERVIEW Für die Deutsche Bahn ist es sowas wie ein Super-GAU. Auf einer zentralen Verkehrsachse des europäischen Zugverkehrs geht gar nichts, weil Gleise bei Bauarbeiten absackten. Der Sachverständige Conrad Boley verrät im Dlf, wie dort relativ schnell wieder Züge fahren können.

Überschuss der Krankenkassen Zusatzbeitrag halten oder streichen?

Dank guter Konjunktur und hoher Beschäftigung haben die gesetzlichen Krankenkassen mehr Geld eingenommen als prognostiziert. Das ist eine komfortable Situation, wirft aber zugleich aber die Frage auf: Was passiert mit dem Überschuss der Krankenkassen?

Zur Zukunft von Virtual Reality Mit schwerer Brille in fremde Welten

Besucher der Gamescom machen am 23.08.2017 in Köln mit einer Gear-VR Brille eine Achterbahnfahrt. (picture alliance / Oliver Berg / dpa)

Virtual Reality - war da was? Auf der Gamescom ist es stiller geworden um die bebrillte, künstliche Spielewelt. Dabei steht VR erst am Anfang einer langen Reise. Einsatzbereiche sind auch Tiefseeforschung, Medizin und Architektur.

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Wirtschaft

Erste Sitzung der Airline-Gläubiger Kann man noch mit Air Berlin fliegen?

Ein Flugzeug von Air Berlin in Frankfurt am Main (dpa / picture-alliance / Daniel Reinhardt)

Unsicherheit und Zurückhaltung der Passagiere verschärfen die Probleme der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin. Einer schnellen Lösung steht entgegen, dass potenzielle Investoren mögliche Wettbewerbsverzerrung beklagen - die Lage nach der ersten Gläubigerversammlung.

Wissen

Saurierforschung Schreckliche Echse mit sensibler Schnauze

Skelett eines originalen Skeletts eines Dinosaurus T.rex das am Gut Aiderbichl im Rahmen einer Dinosaurier Ausstellung Dino-Live in einer entsprechenden Halle aufgebaut ist. Das Skelett ist 12 Meter lang und 5 Meter hoch. Dieses Bild zeigt eine Schrägansicht des Skeletts 2017 - Skelett eines originalen Skeletts eines Dinosaurus T.rex das am Gut Aiderbichl im Rahmen einer Dinosaurier Ausstellung Dino-Live in einer entsprechenden Halle aufgebaut ist. Skeleton a Originals Skeleton a Dinosaurus T Rex the at well Aiderbichl in Frame a Dinosaurs Exhibition Dino Live in a appropriate Hall up is the Skeleton is 12 Metres long and 5 Metres vertical This Picture shows a Oblique the Skeleton 2017 Skeleton a Originals Skeleton a Dinosaurus T Rex the at well Aiderbichl in Frame a Dinosaurs Exhibition Dino Live in a appropriate Hall up is (imago stock&people)

Neue Analysen des Schädels eines Tyrannosauriers zeigen, dass seine Hautoberfläche der heutiger Krokodilen ähnelt. Die fleischfressenden Saurier spürten mit dieser auch Temperaturunterschiede und fanden so neben der Beute auch ihren Partner. Kritiker stellen die Ergebnisse jedoch infrage.

Europa

Vor der Nationalrats-Wahl Österreichs Parteien schon im Wahlkampf-Modus

Wien 13.07.2017, Parlament, Wien, AUT, Parlament, Nationalratssitzung, Sitzung des Nationalrates mit Beendigung der 25. Legislaturperiode und Beschluss des vorgezogenen Wahltermins, im Bild Uebersicht Sitzungssaal // during meeting of the National Council of austria due to general elections 2017 at austrian parliament in Vienna, Austria on 2017/07/13, PUBLICATIONxNOTxINxAUT EP_gru Vienna 13 07 2017 Parliament Vienna AUT Parliament National Council meeting Meeting the National Council with Termination the 25 Legislature and Decision the early Election date in Picture Overview Sitting room during Meeting of The National Council of Austria Due to General Elections 2017 AT Austrian Parliament in Vienna Austria ON 2017 07 13 PUBLICATIONxNOTxINxAUT EP_gru  (imago stock&people)

Insgesamt zehn Parteien und Listen werden am 15. Oktober auf dem Wahlzettel für den Nationalrat in Österreich stehen. Die Parteien buhlen um ihre Wähler. FPÖ und SPÖ versuchen beide, mit sozialen Themen zu punkten, und liegen derzeit gleichauf. Für die Grünen wird die Wahl schwierig.

Kultur

Reihe: "Woher kommt die Energie?" "Eingespannt in Optimierungsmaschinen"

Bodybuilder spannt Rückenmuskulatur an (imago/Ikon Images)

Doping, Fitness-Studio-Boom und Schönheitsoperationen - obwohl der menschliche Körper in der heutigen Zeit nicht mehr in erster Linie Arbeitsmedium sei, gebe es einen riesigen Druck, ihn immer noch mehr zu optimieren, sagte die Kulturwissenschaftlerin Karin Harrasser im Dlf. Das wiederum führe seltsamerweise zu Erschöpfungszuständen.

Literatur

Science-Fiction Brian Aldiss war "ein humanistischer Autor"

Der britische Science-Fiction-Autor Brian W. Aldiss (1925-2017) (imago stock&people)

Mit Brian W. Aldiss ist einer der ganz großen Science-Fiction-Autoren im Alter von 92 Jahren gestorben. Dem Briten sei es nicht so sehr um den technischen Fortschritt gegangen, sondern um Politik, um Kultur, um Philosophie, erinnert sich Verleger Klaus N. Frick im Dlf.

Gesellschaft

Gleichberechtigung In Sachsen-Anhalt verdienen Frauen mehr als Männer

Eine Frau erklärt eine mittels Beamer an die Wand projizierte Statistik. (picture-alliance / Tobias Kleinschmidt)

Frauen verdienen in Deutschland weniger als Männer. Die Lohnlücke beträgt 21 Prozent, auch bedingt durch Teilzeitarbeit. Doch es gibt Ausnahmen: So bekommen in Sachsen-Anhalt Frauen statistisch gesehen mehr Geld für ihre Arbeit als Männer - warum?

Sport

Tennis Boris Becker folgt seinem Herzen

Der ehemalige deutsche Tennisprofi Boris Becker trifft am 23.08.2017 mit Barbara Rittner, Kapitän des Fed-Cup-Teams, im Frankfurter Römer zu einer Pressekonferenz des Deutschen Tennis Bundes (DTB) ein. Becker soll als neuer Top-Funktionär im DTB vorgestellt werden. Der dreimalige Wimbledonsieger wird künftig als «Head of Men's Tennis» die Verantwortung für den gesamten Herren-Bereich innerhalb des Verbandes tragen.  (dpa/Boris Roessler)

Boris Becker kehrt ins deutsche Tennis zurück - als Head of Men's Tennis. Der ehemalige Wimbledonsieger bekommt für den neuen Job kein Gehalt, sondern nur die Reisekosten erstattet. Für den 49-Jährigen ist die Rückkehr zum DTB eine echte Herzensangelegenheit.

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