Die Nachrichten

Covid-1944 Coronavirus-Infizierte nach Gottesdienstbesuch

In Bremerhaven steigt die Zahl der Coronavirus-Infektionen nach dem Gottesdienst einer freikirchlichen Pfingstgemeinde. Bisher seien 44 Ansteckungen im Umfeld der Gemeinde nachgewiesen worden, sagte der Leiter des städtischen Krisenstabes. Man rechne damit, dass die Zahl weiter zunimmt. An dem Gottesdienst hätten etwa 150 Menschen teilgenommen. Am Nachmittag korrigierte das Robert Koch-Institut seine aktuellen Zahlen zu den Coronavirus-Infektionen in Deutschland nach unten. Demnach wurden rund 560 neue Fälle registriert, nicht 741 wie zunächst gemeldet. Darin seien wegen technischer Probleme auch ältere Fälle enthalten gewesen, hieß es. Insgesamt haben sich demnach rund 180.500 Menschen in Deutschland angesteckt, 164.100 sind wieder genesen. Gestorben sind 8.450, ein Anstieg um 39 im Tagesvergleich.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

Wir haben einen Nachrichtenblog angelegt. Der bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen.

Urlaub und Freizeit

+ Campingplätze, Ferienwohnungen, Hotels: Die aktuellen Reiseregelungen in Deutschland + Reisen: Wie der Urlaub 2020 aussehen könnte + Urlaub: Welche Regeln in der Bahn und im Flugzeug gelten + Tourismus: Streit um Gutscheinlösungen für Reisende + Schwimmen: Wie es mit Freibad und Schwimmbad weitergehen kann + Sport: Wie es mit Sportverein und Fitnessstudio weitergehen kann

Zahlen und Daten zur Coronavirus-Pandemie

+ Corona-Pandemie - und danach? Wie geht es mit dem Umweltschutz nach der Krise weiter? + Zahlen aus Europa: Wie sich das Coronavirus in Europa ausbreitet + Aktuelle Entwicklungen: Zahlen zum Coronavirus in Deutschland + Deutschland: Warum die Todesrate durch das Coronavirus in Deutschland (noch) so niedrig ist + Unentdeckte Infizierte: Wie hoch die Dunkelziffer bei den Coronavirus-Infektionen ist + Übersterblichkeit: Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich?

Erkrankung und Schutz

+ Tröpfcheninfektion oder Schwebeteilchen: Welche Rolle spielen Aerosol-Partikel bei der Übertragung des Coronavirus? + Ausbreitung: Wie gefährlich sind Superspreader in der Corona-Pandemie? + Impfung: So weit ist die Forschung + Behandlung: Wie weit ist die Suche nach Medikamenten gegen Covid-19? + Ansteckung: Wann sollen Kitas und Schulen wieder vollständig öffnen? + Gesichtsmasken: Was man zu Schutzmasken wissen sollte + Einkaufswagen und Co.: Wie lange sich das Coronavirus auf Oberflächen hält

Fake News, Verschwörungstheorien, Proteste

+ Corona-Demos: Gegner der Corona-Maßnahmen sind in der Minderheit + Corona-Falschnachrichten: Ärzte und Virologen warnen vor Infodemie + Selbsternannte Partei: Wie Widerstand 2020 die Corona-Krise in Frage stellt + Verbreitete Anschuldigungen: Wie Bill Gates zum Ziel von Verschwörungstheoretikern wurde Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten.

BerichtBundestagsmitglieder werben für Verbleib der USA in "Open-Skies"-Vertrag

Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen werben einem Bericht zufolge bei US-Kollegen für einen Erhalt des Rüstungskontrollvertrags "Open Skies". Das Abkommen sei ein wichtiges Instrument für militärische Transparenz und Vertrauensbildung, heißt es laut Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in einem Schreiben an Mitglieder des zuständigen Ausschusses im amerikanischen Repräsentantenhaus. Den Vertrag aufrechtzuerhalten sei im gemeinsamen Sicherheitsinteresse der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten, argumentieren die Bundestagsabgeordneten. Unterzeichnet hätten mehr als 20 Politiker aller Fraktionen. US-Präsident Trump hatte vor gut einer Woche verkündet, sein Land werde sich aus "Open Skies" zurückziehen. Er begründete dies mit Verstößen Russlands gegen das Abkommen.

WeltgesundheitsorganisationCorona-Impfstoff in 11 bis 17 Monaten

Die Weltgesundheitsorganisation rechnet damit, dass ein sicherer und effektiver Impfstoff gegen das Coronavirus in 11 bis 17 Monaten gefunden sein wird. Ein Medikament zur Behandlung von Covid-19 werde es bereits früher geben, sagte die WHO-Direktorin für öffentliche Gesundheit, Neira, der Katholischen Nachrichten-Agentur. Damit werde man die hohe Sterblichkeitsrate reduzieren können. Die WHO werde für eine gerechte globale Verteilung des Impfstoffs sorgen. Reiche Länder würden dafür bezahlen müssen, betonte Neira. Für arme Länder, die das nicht könnten, werde man Mechanismen und Subventionen einrichten, damit alle Zugang hätten.

Covid-19Robert Koch-Institut korrigiert aktuelle Zahlen nach unten

Das Robert Koch-Institut hat seine aktuellen Zahlen zu den Coronavirus-Infektionen in Deutschland korrigiert. Demnach wurden rund 560 neue Fälle registriert, nicht 741 wie zunächst gemeldet. Darin seien wegen technischer Probleme auch ältere Fälle enthalten gewesen, hieß es. Insgesamt haben sich demnach rund 180.500 Menschen in Deutschland angesteckt, 164.100 sind wieder genesen. Gestorben sind 8.450, ein Anstieg um 39 im Tagesvergleich.

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Urlaub und Freizeit

+ Campingplätze, Ferienwohnungen, Hotels: Die aktuellen Reiseregelungen in Deutschland + Reisen: Wie der Urlaub 2020 aussehen könnte + Urlaub: Welche Regeln in der Bahn und im Flugzeug gelten + Tourismus: Streit um Gutscheinlösungen für Reisende + Schwimmen: Wie es mit Freibad und Schwimmbad weitergehen kann + Sport: Wie es mit Sportverein und Fitnessstudio weitergehen kann

Zahlen und Daten zur Coronavirus-Pandemie

+ Corona-Pandemie - und danach? Wie geht es mit dem Umweltschutz nach der Krise weiter? + Zahlen aus Europa: Wie sich das Coronavirus in Europa ausbreitet + Aktuelle Entwicklungen: Zahlen zum Coronavirus in Deutschland + Deutschland: Warum die Todesrate durch das Coronavirus in Deutschland (noch) so niedrig ist + Unentdeckte Infizierte: Wie hoch die Dunkelziffer bei den Coronavirus-Infektionen ist + Übersterblichkeit: Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich?

Erkrankung und Schutz

+ Tröpfcheninfektion oder Schwebeteilchen: Welche Rolle spielen Aerosol-Partikel bei der Übertragung des Coronavirus? + Ausbreitung: Wie gefährlich sind Superspreader in der Corona-Pandemie? + Impfung: So weit ist die Forschung + Behandlung: Wie weit ist die Suche nach Medikamenten gegen Covid-19? + Ansteckung: Wann sollen Kitas und Schulen wieder vollständig öffnen? + Gesichtsmasken: Was man zu Schutzmasken wissen sollte + Einkaufswagen und Co.: Wie lange sich das Coronavirus auf Oberflächen hält

Fake News, Verschwörungstheorien, Proteste

+ Corona-Demos: Gegner der Corona-Maßnahmen sind in der Minderheit + Corona-Falschnachrichten: Ärzte und Virologen warnen vor Infodemie + Selbsternannte Partei: Wie Widerstand 2020 die Corona-Krise in Frage stellt + Verbreitete Anschuldigungen: Wie Bill Gates zum Ziel von Verschwörungstheoretikern wurde Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten.

BrasilienErmittlungen gegen pro-Bolsonaro "Fake-News-Netzwerk" verschärft Machtkampf

Nach Hausdurchsuchungen bei Unternehmern und Politikern haben in den Sozialen Medien die Aktivitäten zugunsten von Brasiliens Präsident Bolsonaro abgenommen. Das meldet die größte Tageszeitung des Landes, die "Folha de Sao Paulo". Die Durchsuchungen geschahen auf Anordnung des Obersten Bundesgerichts. Es geht um ein Fake-News-Netzwerk, das unter anderem bei Twitter für den Staatschef und gegen demokratische Institutionen agieren soll. Einige Medien berichten, Carlos Bolsonaro, zweitältester Sohn des Präsidenten, stehe in Verbindung zu diesen Aktivitäten. Bei weiteren Ermittlungen gegen die Söhne Bolsonaros geht es um Korruption und Geldwäsche.

Konflikt verschärft sich

Damit spitzt sich in Brasilien der Konflikt zwischen der Präsidentenfamilie auf der einen und dem Obersten Gericht und Teilen des Parlaments auf der anderen Seite weiter zu.Jüngster Auslöser war die Entscheidung des Gerichtshofs, den Video-Mitschnitt einer Kabinettssitzung vom 20. April 2020 zu veröffentlichen. Auf dieser Sitzung ruft Bolsonaro seine Anhänger dazu auf, sich zu bewaffnen.

Kritik an NS-Vergleich

Unterdessen haben jüdische Organisationen in den USA und die israelische Botschaft in Brasilien gegen einen NS-Vergleich von Brasiliens Bildungsminister Weintraub protestiert. Er hatte die Hausdurchsuchungen gegen das pro-Bolsonaro-Netzwerk mit der Pogromnacht vom 9. November 1938 in Deutschland verglichen.

Coronavirus-KriseDänemark und Griechenland öffnen Grenzen für Touristen

Dänemark öffnet seine in der Corona-Krise geschlossenen Grenzen wieder für Touristen aus Deutschland, Island und Skandinavien. Wie Ministerpräsidentin Frederiksen in Kopenhagen mitteilte, können ab dem 15. Juni wieder Urlauber einreisen. Dänemark hatte wegen der Ausbreitung des Coronavirus als eines der ersten Länder Europas am 14. März seine Grenzen geschlossen. Touristen und andere Ausländer ohne konkreten Einreisegrund kamen seitdem nicht mehr ins Land. Auch Griechenland erlaubt Feriengästen aus 29 Ländern, darunter Deutschland, Österreich sowie China, ebenfalls ab dem 15. Juni die Einreise - ausgenommen sind unter anderem Touristen aus Frankreich, Italien oder Großbritannien.

ÖsterreichKurz: Ab Mitte Juni entfällt Maskenpflicht zum großen Teil

In Österreich entfällt die Maskenpflicht am 15. Juni weitgehend. Sie gelte dann nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Apotheken, Praxen und Kliniken sowie etwa bei Friseuren oder in der Gastronomie, teilte Bundeskanzler Kurz in Wien mit. Zugleich kündigte er an, dass die Sperrstunde in der Gastronomie um zwei Stunden auf 1 Uhr heraufgesetzt werde.

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Urlaub und Freizeit

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Zahlen und Daten zur Coronavirus-Pandemie

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Erkrankung und Schutz

+ Tröpfcheninfektion oder Schwebeteilchen: Welche Rolle spielen Aerosol-Partikel bei der Übertragung des Coronavirus? + Ausbreitung: Wie gefährlich sind Superspreader in der Corona-Pandemie? + Impfung: So weit ist die Forschung + Behandlung: Wie weit ist die Suche nach Medikamenten gegen Covid-19? + Ansteckung: Wann sollen Kitas und Schulen wieder vollständig öffnen? + Gesichtsmasken: Was man zu Schutzmasken wissen sollte + Einkaufswagen und Co.: Wie lange sich das Coronavirus auf Oberflächen hält

Fake News, Verschwörungstheorien, Proteste

+ Corona-Demos: Gegner der Corona-Maßnahmen sind in der Minderheit + Corona-Falschnachrichten: Ärzte und Virologen warnen vor Infodemie + Selbsternannte Partei: Wie Widerstand 2020 die Corona-Krise in Frage stellt + Verbreitete Anschuldigungen: Wie Bill Gates zum Ziel von Verschwörungstheoretikern wurde Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten.

PolizeigewaltAfrikanische Union kritisiert "diskriminierende Praktiken" in den USA

Die Afrikanische Union hat die Tötung des US-Amerikaners George Floyd in Minneapolis verurteilt. Die AU lehne die anhaltenden diskriminierenden Praktiken gegen schwarze Bürger der Vereinigten Staaten ab, erklärte ein Sprecher in Addis Abeba. Zudem ermahnte er die amerikanischen Behörden, stärker gegen Rassismus vorzugehen. Floyd war am Montag gestorben. Ein Video zeigt, wie ein weißer Polizist sein Knie mehrere Minuten lang an den Hals des 46-Jährigen drückte. Floyd starb anschließend in einem Krankenhaus. Seitdem kam es in Minneapolis und anderen US-Städten zu Protesten und Ausschreitungen. Präsident Trump drohte den Demonstranten per Twitter mit dem Einsatz von Schusswaffen. Daraufhin stufte der Onlinedienst die Äußerungen von Trump als gewaltverherrlichend ein.

Proteste gegen PolizeigewaltIn Minneapolis festgenommenes CNN-Team ist wieder frei

Ein Team des US-Fernsehsenders CNN ist während einer Live-Berichterstattung über die Proteste gegen Polizeigewalt in Minneapolis vorübergehend festgenommen worden. In einem Video auf Twitter ist zu sehen, wie zunächst der Reporter in Handschellen abgeführt wird, später auch seine Kollegen. Kurz vorher hatten sie über die Festnahme eines Demonstranten berichtet. Nach einigen Stunden kamen die Männer wieder frei. Die Polizei erklärte, es habe sich bestätigt, dass es sich um Medienvertreter gehandelt habe. Wieso das CNN-Team in Gewahrsam genommen wurde, ist nicht bekannt. Der Reporter hatte angeboten, sich weiter von dem Demonstrationsgeschehen zu entfernen. Er steht in dem Video mehrere Meter von einem geplünderten Gebäude und zahlreichen Polizisten in Schutzausrüstung entfernt. In Minneapolis im Bundesstaat Minnesota gibt es seit Tagen Proteste, die durch den Tod eines Schwarzen nach einem Polizeieinsatz ausgelöst wurden. In der vergangenen Nacht kam es zu Brandstiftung und Plünderungen.

Fluggesellschaft LaudamotionMitarbeiter müssen um Gehalt bangen

Die Piloten und Flugbegleiter der österreichischen Fluggesellschaft Laudamotion an den deutschen Standorten in Stuttgart und Düsseldorf müssen um ihr Mai-Gehalt bangen. Der Ryanair-Tochter fehlten die nötigen Mittel zur Entlohnung, berichtet die Deutsche-Presse-Agentur unter Berufung auf einen Brief der Fluggesellschaft an ihre Mitarbeiter. Man hoffe, das Mai-Gehalt so schnell wie möglich im Juni auszahlen zu können. Das Unternehmen habe in den vergangenen zwei Jahren etwa 200 Millionen Euro verloren und seit dem 17. März wegen der Corona-Pandemie keine Passagiere mehr verzeichnen können, hieß es in dem Schreiben weiter. Wegen der Corona-Pandemie sind zahlreich Fluggesellschaften in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. American Airlines will nach eigenen Angaben rund 30 Prozent des Personals abbauen. Die britische Fluggesellschaft EasyJet streicht 4.500 Stellen. Ryanair hatte bereits vor einigen Tagen beschlossen, 15 Prozent seiner Mitarbeitenden zu entlassen.

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Heidelberg-Studie Wieder Streit um eine Studie zu Corona

Eine Frau trägt eine Maske zum Schutz gegen das neuartige Coronavirus, während sie auf einer Bank sitzt und die Bildzeitung liest.Die Titelschlagzeile lautet: "Heute Corona-Kehrtwende!". (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Wissenschaft findet meist eher im Verborgenen statt. In Coronazeiten ist das anders. Studien-Ergebnisse wie etwa die zum Infektionsrisiko von Kindern aus Heidelberg werden umgehend öffentlich diskutiert. Zwar fesselt dieser Streit das Publikum, aber was bedeutet das für die Wissenschaft?

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

US-Präsident gegen Twitter Politologe: Trumps Dekret wird juristisch nicht durchkommen

US-Präsident Donald Trump im Oval Office (imago/ZUMA Wire)

INTERVIEW Die Debatte über die Zulässigkeit der Briefwahl bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen könnte Twitter zum Vorgehen gegen US-Präsident Donald Trump veranlasst haben, sagte der Politikwissenschaftler Andrew Denison im Dlf. Mit einem Dekret könne Trump die sozialen Netzwerke aber nicht entmachten.

Wissenschaftliche Untersuchung Wie sich Verschwörungstheorien und Esoterik überlappen

Deutschland, Baden-Württemberg, Stuttgart, 16.05.2020: 8. Mahnwache für das Grundgesetz. Mehrere Tausend Menschen demonstrieren in Stuttgart gegen Corona-Beschränkungen. Aufgerufen hatte die Initiative Querdenken711, die das Grundgesetz in Gefahr sieht (imago-images/Arnulf Hettrich)

INTERVIEW Die Esoterik biete vielen Menschen Halt in Krisensituationen, sie befeuere aber auch den Glauben an Verschwörungen, sagte die Sozialpsychologin Pia Lamberty im Dlf. Auch empirisch gebe es eine Überlappung von Verschwörungsglauben und esoterischen Annahmen.

Bus und Bahn in Coronazeiten "ÖPNV steckt in erheblichen Finanzproblemen"

Ein leeres Abteil eines Regionalzuges.  (dpa / picture alliance / dpa-Zentralbild / Reinhard Kaufhold)

INTERVIEW Aus Angst vor Ansteckung bleiben viele Busse und Bahnen in der Coronakrise leer. Dabei unternehmen die Verkehrsbetriebe viel, um Ansteckungen der Fahrgäste zu vermeiden, sagte Verkehrswissenschaftler Klaus-Martin Melzer im Dlf. Doch das ist teuer – ein Rettungspaket für den ÖPNV sei nötig.

Graf Lambsdorff (FDP) zu EU-Wiederaufbauhilfe "Bruch mit der Linie der EU-Kommission"

Berlin, Plenarsitzung im Bundestag Deutschland, Berlin - 23.04.2020: Im Bild ist Alexander Graf Lambsdorff während der Sitzung des deutschen Bundestags zu sehen.  (imago-images / Christian Spiecker)

INTERVIEW Der FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff sieht den Wiederaufbauplan der EU-Kommission kritisch. Die Zuschüsse, die vornehmlich an die südeuropäischen Länder fließen sollten, seien ein Bruch mit der Linie, die die EU-Kommission nach der Finanzkrise 2009 ausgegeben habe, sagte Graf Lambsdorff im Dlf.

Newsblog zum Coronavirus Mindestens 44 Menschen nach Kirchenbesuch mit Coronavirus infiziert

Der Eingang zum Gemeindehaus der freikirchlichen Pfingstgemeinde im Stadtteil Schierholz. (dpa-news / Hauke-Christian Dittrich)

In Bremerhaven sind Dutzende Freikirchler mit dem Coronavirus infiziert. Die Weltgesundheitsorganisation rechnet in elf bis 17 Monaten mit einem Corona-Impfstoff. Dänemark öffnet wieder seine Grenzen für Touristen aus Deutschland und anderen EU-Ländern. Weitere Entwicklungen in unserem Newsblog.

EU-Chefunterhändler Barnier "Die Briten verstehen nicht, dass der Brexit mit Folgen verbunden ist"

Belgien, Brüssel: Michel Barnier, Brexit-Verhandlungsführer der Europäischen Union, präsentiert bei einer Pressekonferenz die möglichen Verhandlungslinie der EU. (Francisco Seco/AP/dpa)

INTERVIEW EU-Chefunterhändler Michel Barnier vermisst vor der vierten Runde der Gespräche über die künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien Realismus in London. Die Briten wollten das Beste aus beiden Welten, kritisierte Barnier im Dlf. Dennoch sei eine Einigung noch möglich.

Chinesisches Sicherheitsgesetz für Hongkong "Die freie Meinungsäußerung soll unterdrückt werden"

Der Grünen-Europapolitiker Reinhard Bütikofer spricht in ein Mikrofon. (imago / Zuma Press)

INTERVIEW Die chinesische Regierung habe ein neues Sicherheitsgesetz für Hongkong beschlossen, weil sie fürchte, dort an Einfluss zu verlieren, sagte der Grünen-Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer im Dlf. Der Welt wolle sie zeigen, wie entschlossen China inzwischen bereit sei, sich über geltende Verträge hinwegzusetzen.

Tod von George Floyd Und wieder stirbt ein Schwarzer

Mehrere Demonstranten mit Atemschutzmasken stellen sich protestierend vor eine Reihe von Polizisten. (gettyimages /  Star Tribune / Richard Tsong-Taatarii)

KOMMENTAR Polizeigewalt ist grausamer Alltag für Afroamerikaner in den USA. Polizisten in Minneapolis ließen nicht von George Floyd ab, obwohl sie von Passanten dazu aufgefordert und sogar gefilmt wurden. Das Problem ist ein Corps-Geist unter Polizisten, die zusammenhalten, egal was passiert, kommentiert Jan Bösche.

Schulöffnungen Unsicherheit und Fragen begleiten den Neustart

Frankfurt am Main: Schülerinnen und Schüler einer vierten Klasse der Linnéschule werden auf dem Schulhof von ihrer Klassenlehrerin begrüßt, die einen Mundschutz trägt. (dpa/Arne Dedert)

Wie es weitergeht in der Schule, bewegt Eltern und Kinder. Der Druck auf die Politik ist groß, Kitas und Schulen spätestens nach den Sommerferien in vollem Umfang wieder zu öffnen. Aber das birgt auch Risiken, die derzeit noch niemand abschätzen kann. Die Politik ist in der Zwickmühle.

Dossier Folgen und Entwicklungen von COVID-19

3D-Modell des Coronavirus SARS-CoV2  (Imago/ Rob Engelaar / Hollandse Hoogte )

Während die Zahl der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 weiter sinkt, werden immer mehr Beschränkungen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie gelockert. Trotzdem wächst in Teilen der Gesellschaft der Unmut über die Einschränkungen.

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Politik

Außenpolitiker Gernot Erler "Eine russische Politik, die versucht, die EU zu destabilisieren"

Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), aufgenommen am 14.03.2015 in Singen (Baden-Württemberg) auf dem SPD-Landesparteitag. Foto: Patrick Seeger/dpa | Verwendung weltweit (dpa / Patrick Seeger)

INTERVIEW Die Entfremdungen zwischen Russland und dem Westen seien nicht lösbar, indem sich Putin und Merkel freundlich unterhielten, sagte der frühere Russland-Koordinator Gernot Erler (SPD) im Dlf. Ein gesellschaftlicher Prozess sei notwendig, um die ganzen Fehlwahrnehmungen aufzuarbeiten.

Grundeinkommen in Spanien Regierung will soziale Abstürze verhindern

Erwerbslose stehen vor einem Arbeitsamt in Madrid Schlange. (picture alliance / dpa / Juanjo Martin)

Die Coronakrise hat die wirtschaftliche Lage vieler Menschen in Spanien verschärft. Rund 20 Prozent der Bevölkerung gelten als arm. Mit der Verabschiedung des schon länger geplanten Grundeinkomens will die Regierung nun gegensteuern. Bedingungslos sei das Grundeinkommen aber nicht.

Wirtschaft

Ökonomen zu Verbraucherpreise Kein Inflationsanstieg trotz Corona-Milliarden

Eine Frau mit Nase-Mund-Schutzmaske geht in München an einem Geschäft vorbei, an dem ein Schild mit der Aufschrift "Nur ein Kunde" angebracht ist. (picture alliance / Peter Kneffel)

Niedrige Ölpreise ziehen das Preisniveau nach unten, Konsum und Kauflust sind gedämpft - die Inflation liegt auf einem so niedrigen Niveau wie zuletzt 2016. Selbst bei einer Ausweitung des EZB-Notprogramms befürchten Experten keinen Inflationsanstieg in den nächsten Jahren.

Debatte über Kaufprämien An Geld scheint es den Autobauern nicht zu mangeln

Volkswagen-Autos stehen auf Halde und warten auf Abnehmer. Wegen der Coronakrise bricht der Autoabsatz weltweit ein.  (picture alliance/ dpa/ Sven Simon)

In Frankreich wurde eine Kaufprämie für Autos bereits beschlossen, um die dortige Autoindustrie in der Coronakrise zu unterstützen. In Deutschland bezweifeln Experten, warum gerade dieser Wirtschaftszweig besonders gefördert werden sollte - zum Beispiel durch eine mögliche Neuauflage der Abwrackprämie.

Wissen

Aliens in der Arktis Regenwürmer erobern den Polarkreis

Eine Handvoll Regenwürmer

In den Böden Nordamerikas wimmelt es von Regenwürmern. Doch eingeführt wurden die Kriechtiere dort erst von den europäischen Siedlern. Selbst in den Polarregionen sind Regenwürmer inzwischen heimisch geworden - dank Bauern und Anglern, die sie über große Strecken transportierten.

SpaceX-Rakete Start ins All vorerst verschoben

Falcon-9-Trägerrakete am US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Joe Raedle / Getty Images / AFP)

Es hätte der erste bemannte Flug ins All von US-amerikanischem Boden seit dem Ende des Space-Shuttle-Programms vor neun Jahren werden sollen: Doch 17 Minuten vor dem Start wurde der Countdown der SpaceX-Rakete abgebrochen. Das Wetter war daran nur teilweise schuld.

Europa

Portugals Migrationspolitik in Coronakrise Bleiberecht gilt nicht für alle

Eduardo Cabrita, Innenminister Portugals gibt ein Interview in Lissabon am 16.01.2020 (imago / Orlando Almeida)

Die Maßnahme hat internationales Lob hervorgerufen: Auf dem Höhepunkt des Corona-Ausbruchs hatte Portugal ein vorläufiges Bleiberecht für Immigranten angekündigt, damit sie Zugang zu Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen erhalten. Doch nicht für alle Immigranten gilt diese Regelung.

Corona-Pandemie in Polen Kohlebergwerke als Infektionsherd

Kommentare über ihre angeblich zu laxe Einstellung sind für die Bergleute unangenehm. Nun fürchten sie auch um ihre Arbeitsplätze. (picture-alliance / dpa / Koszowski)

Während in Polen strikte Corona-Maßnahmen galten, haben polnische Bergbauer weiter in Stollen gearbeitet. Schlesische Kohlebergwerke wurden so zum Infektionsherd für das Corona-Virus. Die Regierung in Warschau steht nun in der Kritik: Sie hätte zu spät gehandelt – und die Lage unterschätzt.

Kultur

Zum Tod von Irm Hermann Die Anti-Bürgerin

 Irm Hermann bei der Premiere des Films "Fassbinder" in der Volksbühne Berlin (dpa/Gregor Fischer)

Irm Hermann war eine Schauspiel-Anarchistin. Als Fassbinders Muse stellte sie schrullige Spießerinnen ebenso dar wie deren Gegenentwurf. Sie bereicherte den deutschen Autorenfilm und das Theater eines Christoph Schlingensief. Im Alter von 77 Jahren ist die gebürtige Münchnerin nun gestorben.

Kunststiftung NRW "Künstler sind oft Vordenker"

Schriftzug EXHIBITION (Ausstellung) auf einem Gehweg in Berlin-Prenzlauer Berg (imago images / Seeliger)

INTERVIEW Keine Auftritte, kaum Ausstellungen, wenig Aufführungen - die Kulturszene liegt aufgrund der Coronakrise brach. Die Kunststiftung NRW will mit einem Sonderfonds unterstützen. Denn auch Künstlerinnen und Künstler seien systemrelevant, sagte Andrea Firmenich, Generalsekretärin der Stiftung, im Dlf.

Literatur

Philipp Blom: "Das große Welttheater" Keine Krone der Schöpfung

Der Historiker und Schriftsteller Philipp Blom steht vor einer Hecke und schaut in die Kamera. (picture alliance / picturedesk / APA / Helmut Fohringer)

Die Welt als Bühne verwandelt sich ständig. Geschichten, die wir Menschen uns erzählen, formen Ideen über künftige Handlungen. Jetzt in Zeiten der Krise werde eine neue Erzählung gebraucht, die sich von der Vormachtstellung des Menschen in der Natur verabschiedet, sagt der Historiker Philipp Blom.

Corona-Literatur Die Pandemie-Tagebücher aus Frankreich

Der französische Regierungsbeamte, Schriftsteller und Literaturkritiker Marc Lambron, ist seit 2014 Mitglied der Académie française. (imago stock&people/Coupannec/Leemage)

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen so gut wie alle Lebensbereiche. Dennoch haben bisher nur wenige deutschsprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller Corona zum literarischen Thema erhoben. In Frankreich ist das anders, wie der Pariser Literaturwissenschaftler Jürgen Ritte erläutert.

Gesellschaft

Online statt Spielautomat Verbotenes Glücksspiel in Zeiten von Corona

 Ein Mann schaut sich eine Internetseite für Online-Wetten an.  (picture alliance / dpa / Marcus Brandt)

Gezockt und gewettet wird immer - auch und vielleicht gerade in Zeiten von Corona. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung beobachtet eine Zunahme von illegaler Werbung für Online-Glücksspiele - und kritisiert, dass die Werberegeln nächstes Jahr noch gelockert werden sollen.

Trend zum Homeoffice nach Corona "Es geht deutlich mehr, als jemals gedacht"

Hölzerner Tisch mit eine Tastatur und zwei Bildschirmen (ConvertKit on Unsplash, Keith Pitts at keithmelissa.com)

INTERVIEW Arbeiten von zu Hause aus - was vor der Coronakrise nur bedingt möglich schien, könnte in Zukunft für viele zur Regel werden. Laut einer Umfrage des Fraunhofer-Instituts bestätigt das ein Großteil der befragten Unternehmen. Die Erkenntnisse haben auch Auswirkungen auf Dienstreisen und Bürogestaltung.

Sport

Formel 1 Budgetobergrenze für die Teams beschlossen

Das Formel-1-Rennen in Bahrain findet in diesem Jahr wegen des Coronavirus ohne Zuschauer statt. Das Foto zeigt eine Rennszene aus dem Jahr 2018. (picture alliance /dpa /AP)

Noch während der Verhandlungen um eine verkürzte Saison 2020 rüstet sich die Formel-1 bereits für die Saison im kommenden Jahr. Der Weltverband hat eine längst geplante Reform noch mal verschärft. Unter anderem auch wegen Corona und zum Ärger der großen Rennställe.

DOSB-Schadensschätzung Wackelige Hochrechnung

Die Turnhalle des TSC Eintracht Dortmund (Jessica Sturmberg / Dlf)

Mehr als eine Milliarde Euro – so groß soll der finanzielle Schaden der Coronakrise für die deutschen Sportvereine sein. Das behauptet der Deutsche Olympische Sportbund und fordert deswegen einen Notfallfond aus Steuermitteln. Aber an der Schadenssumme gibt es Zweifel.

Programm