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USA sperren ab Sonntag TikTok und WeChat

Die Nachrichten

USATrump sperrt TikTok

Die chinesischen Apps TikTok und WeChat werden von diesem Sonntag an in den USA blockiert. Wie das Weiße Haus in Washington mitteilt, soll der Download der Programme innerhalb der Vereinigten Staaten dann nicht mehr möglich sein. Zur Begründung verweist das Präsidialamt auf Risiken für die nationale Sicherheit, die Außenpolitik und die Wirtschaft der USA. Tiktok soll zudem ab dem 12. November für Nutzer in den USA nicht mehr funktionieren, während dies im Fall von WeChat schon ab Sonntag gelten soll. Handelsminister Ross führte aus, die Anordnung werde erlassen, um Chinas böswillige Sammlung persönlicher Daten amerikanischer Bürger zu bekämpfen. Allerdings habe Trump eine Frist bis zum 12. November eingeräumt, innerhalb der die Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit noch ausgeräumt werden könnten. Die Social-Media-App TikTok hat in den USA rund 100 Millionen Nutzer. Sie gehört bei Kindern und Jugendlichen weltweit zu den derzeit beliebtesten Apps. Präsident Trump hatte zuletzt ihren Verkauf an ein amerikanisches Unternehmen gefordert. Verhandlungen darüber laufen derzeit noch.

Katholische KircheBätzing spricht sich für Zugang von Frauen zu Weiheämtern aus

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bätzing, hat sich für einen Zugang von Frauen zu Weiheämtern ausgesprochen. "Das Diakonat für Frauen halte ich für sehr legitim", sagte Bätzing im Deutschlandfunk. Dieses Amt ist die erste Stufe des Weihesakraments, auf die das Priester- und das Bischofsamt folgen können. Die Frage, ob Frauen Weiheämter in der Kirche einnehmen dürfen, sei für ihn nicht abgeschlossen, sagte Bätzing. Der Weg zu einem gleichberechtigten Zugang für Frauen zu allen Weiheämtern sei ein langer, den man aber beginnen müsse. Der Kölner Kardinal Woelki hatte sich zuvor erneut gegen eine Diskussion über die Priesterweihe von Frauen geäußert. Diese Frage sei definitiv von Papst Johannes Paul II. entschieden worden, sagte er der Katholischen Nachrichten-Agentur: "Ich kann es nicht so behandeln, als sei die Frage offen. Dann findet die Diskussion außerhalb der Lehre der Kirche statt."

Proteste am Kölner Dom geplant

Katholische Frauenverbände sowie die Initiative Maria 2.0 wollen am Sonntag vor dem Kölner Dom erneut für eine geschlechtergerechte Kirche demonstrieren. Sie laden unter dem Motto "Kommt zu Tisch" zu einem Gottesdienst am Sonntagnachmittag auf dem Roncalliplatz neben der Kathedrale ein. Dabei werden an Tischen Brot und Wein geteilt und einander Segen gespendet, wie Maria 2.0 auf ihrer Internetseite ankündigt. Schon zum Weltfrauentag im März demonstrierten sie in Köln unter anderem dafür, dass Frauen den Zugang zu allen Ämtern in der katholischen Kirche bekommen. "Wir wollen wieder zeigen, was wir nach wie vor sind: Draußen", heißt es dort. "Draußen vor den geschlossenen Mauern und Türen, hinter denen Entscheidungen getroffen, Weichen gestellt, gemeindliches Miteinander definiert, Leitungsaufgaben zu- und anvertraut sowie abgesprochen werden, sakramentale Handlungen eröffnet oder verweigert werden." Die Veranstaltung ist Teil einer achttägigen Aktionswoche mit Vorträgen.

BundestagDrei Milliarden Euro für Krankenhäuser

Der Bundestag hat drei Milliarden Euro für die Modernisierung der deutschen Krankenhäuser bewilligt. Ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Spahn wurde mit der Stimmenmehrheit der Großen Koalition und der FDP verabschiedet. Mit dem Geld sollen die Kliniken vor allem bei der Digitalisierung unterstützt werden. Die Bundesländer sollen dazu weitere 1,3 Milliarden Euro aufbringen. Spahn sagte in der Debatte, damit werde so viel wie nie zuvor in die Krankenhäuser investiert. Diese seien das Rückgrat der medizinischen Versorgung. Teil des Gesetzespakets ist auch der sogenannte Corona-Bonus für Pflegekräfte und andere Krankenhausmitarbeiter. Hierfür stehen 100 Millionen Euro bereit. Die Krankenhäuser sollen dabei selbst entscheiden, an wen die Prämien von maximal 1.000 Euro pro Person ausbezahlt werden. Der Bundestag befasst sich heute auch mit der geplanten Wahlrechtsreform. Weitere Themen sind der Bericht zum Stand der Deutschen Einheit und der Bundeswehr-Einsatz im Irak.

Maskenpflicht, Lüften, AbstandWie die Wintermonate Schulen vor Corona-Problem stellen

In allen Bundesländern läuft der Schulbetrieb nach den Sommerferien wieder, rund elf Millionen Kinder und Jugendliche sind zurück in den Klassenzimmern. Gewerkschaften und Lehrervertreter sind skeptisch, dass die kommenden Monate unter Pandemiebedingungen reibungslos ablaufen werden. Die Vorgaben zum Schulbesuch unterscheiden sich je nach Bundesland deutlich. Eine Maskenpflicht gilt in fast allen Bundesländern grundsätzlich auf dem Schulgelände - nicht aber im Unterricht. Das war anfangs nur in Nordrhein-Westfalen der Fall. Bis mindestens Freitag gilt die Pflicht zur Maske im Unterricht aber in Bayern, wo je nach Infektionsgeschehen sogar eine Maskenpflicht für Grundschulkinder zur Debatte steht. Grundschüler betrifft die Maskenpflicht im Unterricht sonst bisher nicht. In wenigen Bundesländern sind Entscheidungen wie die einer Maskenpflicht den Schulleitungen vorbehalten, in Berlin können sich Klassen freiwillig darauf einigen. In dieser Woche wurde immer wieder von Schulschließungen wegen Corona-Infektionen berichtet. In Karlsruhe, im Weimarer Land, in Jena, im Oberbergischen Kreis bei Köln, in Cloppenburg, in Würzburg, in Rostock, in München, in Wetzlar wurden Schulen vorübergehend geschlossen - und das ist nur eine Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Bisher wird der Ablauf trotzdem als weitgehend reibungslos gewertet.

Lehrerverband und Gewerkschaften mit Kritik

Dass es bis jetzt so gut funktioniert habe, liege weniger an "vollmundigen Hygieneplänen" der Kultusministerkonferenz und der einzelnen Landesministerien, sondern daran, dass das Infektionsgeschehen in Deutschland derzeit noch überschaubar sei, sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, der Deutschen Presse-Agentur. "Die eigentliche Bewährungsprobe steht uns noch bevor", sagte er mit Blick auf Herbst und Winter. "Alle geben sich wirklich Mühe, aber es läuft ein bisschen auf gut Glück", sagte Ilka Hoffmann, Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Es gebe viel Verunsicherung. Schulleitungen beschwerten sich, dass vieles an ihnen hängenbleibe und der Rückhalt von der Politik fehle. "Es gibt Vorgaben, die zum Teil - etwa wegen baulicher Gegebenheiten - nicht erfüllt werden können. Und wenn dann etwas schiefgeht, heißt es da hat wohl jemand 'ne Party gefeiert." Der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, äußerte sich ähnlich. "Das neue Schuljahr ist mit großen Unsicherheiten gestartet, die bis heute nicht ausgeräumt wurden."

Viele kleine Probleme bleiben - ein großes kommt

Unsicherheiten herrschen vor allem beim Umgang miteinander. Denn Hilfe durch Lehrkräfte im Unterricht am Tisch erfordert meist eine gewisse Nähe. Wo Masken im Unterricht freiwillig sind, entstehen Unklarheiten, wer sie wann für angebracht hält. Bisweilen kann das auch zu Spannungen zwischen den Beteiligten führen. Zudem sind Vorschriften teilweise schwer umsetzbar: Jeden Tisch eines jeden Schülers nach jeder Unterrichtsstunde in Fachräumen mit wechselnden Klassen zu desinfizieren ist in der Praxis umständlich, zeitintensiv und scheitert manchmal schon an der Bereitstellung einer entsprechenden Menge von Desinfektionsmitteln. Abstand auf dem Pausenhof zu halten ist leichter, als die enge auf dem Weg dorthin im Treppenhaus zu vermeiden. Ein wichtiger Bestandteil der Schutzmaßnahmen ist die wiederkehrende Lüftung der Klassenräume. In oberen Etagen sind Fenster oft aus Sicherheitsgründen gar nicht oder nur teilweise zu öffnen. Und all diesen kleinen Problemen folgt bald ein größeres: Denn bald sinken die Temperaturen.

Lauterbach fordert Lüftungsanlagen

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte der Funke Mediengruppe, er sehe bislang zu wenig Konzepte, wie der Schulbetrieb aufrechterhalten werden solle, "wenn es demnächst mehr Infektionen gibt und zugleich die Lüftungskonzepte wegen der sinkenden Außentemperaturen nicht mehr funktionieren". Notwendig seien entweder Lüftungsanlagen oder "Unterrichtskonzepte, um den räumlichen Abstand zwischen den Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten". Für den Kölner Hauptschullehrer Ralf Sistermann liegt die Lösung ebenfalls in räumlichen Veränderungen. "Was ich möchte, sind kleinere Lerngruppen", sagte Sistermann in einem Interview mit dem WDR. Doch dafür müsste es entsprechend Platz in den Gebäuden geben.

Merkel will Schulbesuch mit Bildungsminister*innen diskutieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Montag mit Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und SPD-Chefin Saskia Esken ein Gespräch im Kanzleramt über den Schulbesuch führen. Auch die Bildungsministerinnen und Bildungsminister aller Bundesländer sollen teilnehmen. Es dürfte vor allem wieder um die technische Ausstattung und Digitalisierung der Schulen gehen. In dieser Frage sieht der Lehrerverband Verbesserungen. Fortschritte seien erzielt worden bei Leihgeräten für Schüler und der Frage der Ausstattung von Lehrkräften mit Dienstlaptops. Auch bei der professionellen Betreuung der IT-Systeme an Schulen zeichne sich eine positive Entwicklung ab. GEW-Schulexpertin Hoffmann sieht trotzdem noch Verbesserungspotenzial. Während der coronabedingten Schulschließungen hatte sich gezeigt, dass Aufgabenverteilung, Kommunikation und Unterricht über das Internet nur bedingt funktionierten. Ein 500-Millionen-Euro-Programm zur Anschaffung von Leihgeräten für bedürftige Schüler wurde daraufhin von der großen Koalition aufgelegt. Mit weiteren 500 Millionen Euro sollen Lehrer nun mit Dienstlaptops ausgestattet werden. Wie schnell das umgesetzt wird, ist aber noch offen.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

Wir haben ein Nachrichtenblog angelegt. Das bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen.

Zahlen und Daten

+ Aktuelle Entwicklungen: Zahlen zum Coronavirus in Deutschland (Stand: 18.09.) + Einordnung: Welche Zahlen wir zum Coronavirus nennen und warum (Stand: 22.08.) + Unentdeckte Infizierte: Wie hoch die Dunkelziffer bei den Coronavirus-Infektionen ist (Stand: 02.09.) + Neue Entwicklung: Warum die Corona-Sterberate so niedrig und die Infektionszahl so hoch ist (Stand: 04.09.)

Test und Schutz

+ Behandlung: So weit ist die Impfstoffforschung gegen das Coronavirus (Stand: 15.09.) + Infektion: Was man bisher zu Reinfektionen und Immunität gegen das Coronavirus weiß (Stand: 25.08.) + Gesichtsmasken: Was man zu Schutzmasken wissen sollte (Stand: 27.08.)

Ansteckung und Übertragung

+ Übertragung: Welche Rolle spielen Aerosol-Partikel bei der Übertragung? (Stand: 12.08.) + Prävention: Wie es derzeit um eine zweite Welle beim Coronavirus steht (Stand: 27.08.) + Herbst: Was zu tun ist, wenn Corona und Grippewelle aufeinandertreffen (Stand: 03.09.) + Übersterblichkeit: Wie tödlich ist das Coronavirus? (Stand: 16.08) + Einkaufswagen und Co: Wie lange sich das Coronavirus auf Oberflächen hält (Stand: 08.08.) + Symtome: Wie sehen die Langzeitfolgen einer Corona-Infektion aus? (Stand: 08.08.)

Urlaub und Freizeit

+ Reisewarnung: Die aktuelle Liste der Risikogebiete (Stand 16.09.) + Reisekosten: Volle Erstattung auch ohne Reisewarnung (Stand: 06.09.) + Reiseplanung: Wie ist die Lage in den europäischen Urlaubsländern? (Stand 05.09.) + Reise-Rückkehrer und Party-Gänger: Wer die deutschen Infektionszahlen derzeit in die Höhe treibt (Stand: 27.8.) + Reisen: Die aktuellen Regelungen in Deutschland (Stand: 16.08.) Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten.

HessenBesuchsbeschränkungen für Alten- und Pflegeheime werden gelockert

Hessen hebt die coronabedingten Besuchsbeschränkungen für Alten- und Pflegeheime auf. Es werde keine verbindlichen Vorgaben des Landes zur Dauer und Anzahl der Besuche mehr geben, teilten Staatskanzlei und Sozialministerium in Wiesbaden mit. Die neue Regelung gelte ab dem 29. September. Maßgeblich seien nun die jeweiligen Schutzkonzepte und Hygienepläne der Einrichtungen. Zur Begründung wurde auf eine rückläufge Entwicklung des Infektionsgeschehens in den Einrichtungen verwiesen. Dies sei vor allem ein Verdienst der Menschen in den Alten- und Pflegeheime, die sich an die Hygiene- und Abstandsregeln gehalten und umgesetzt hätten, sagten Ministerpräsident Bouffier und Gesundheitsminister Klose. Bislang durften Bewohner von Alten- und Pflegeheimen in Hessen innerhalb einer Kalenderwoche nur dreimal eine Besucherin oder einen Besucher empfangen.

BußgeldkatalogBundesrat scheitert an Einigung zu Fahrverboten für Raser

Im Streit um Fahrverbote für Raser hat es im Bundesrat keine Einigung gegeben. In der Länderkammer bekam keine der vorgeschlagenen Lösungen die nötige Mehrheit. Damit gehen die Verhandlungen zwischen Bundesregierung und Ländern in eine neue Runde. Verschärfungen der Straßenverkehrsordnung, die im April in Kraft getreten waren, dürfen aufgrund eines Formfehlers zur Zeit nicht angewendet werden. Im Rahmen der Neuverhandlung will Bundesverkehrsminister Scheuer die Regeln wieder abmildern, ebenso Länder wie Nordrhein-Westfalen und Bayern. Die Grünen wollen die Verschärfungen dagegen beibehalten. Da sie in elf von 16 Bundesländern mitregieren, können sie Beschlüsse im Bundesrat verhindern.

BundesratAufnahme von Flüchtlingen ohne Zustimmung des Bunds abgelehnt

Im Bundesrat ist eine Initiative Berlins und Thüringens zur Aufnahme von Flüchtlingen gescheitert. Die Länder wollten erreichen, dass sie eigenständig und auch ohne Einverständnis des Bundesinnenministeriums Migrantinnen und Migranten aufnehmen können. Minister Seehofer hatte es Berlin und Thüringen zuletzt untersagt, eigenständig Flüchtlinge von den griechischen Inseln aufzunehmen. Die Länderkammer billigte außerdem ein Gesetz, wonach Upskirting - das heimliche Filmen oder Fotografieren unter den Rock oder in den Ausschnitt - mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden kann. Unter Strafe stehen künftig auch sogenannte Gaffer-Fotos von Unfalltoten. Bisher galt der Persönlichkeitsschutz im Strafrecht nur für lebende Personen. Darüber hinaus stimmte der Bundesrat der geplanten finanziellen Entlastung der Kommunen zu. Der Bund kann demnach Städten und Gemeinden 6,1 Milliarden Euro zahlen, um Einnahmeausfälle bei Gewerbesteuern durch die Corona-Pandemie auszugleichen. Weitere 3,4 Milliarden Euro werden eingesetzt, um den Bundesanteil an den Wohnungs- und Heizkosten von Hartz-Vier-Empfängern zu erhöhen.

RechtsextremismusAngefeindete Politiker rufen zu mehr Beistand aus der Bevölkerung auf

Der afrodeutsche SPD-Politiker Diaby ruft Bürgerinnen und Bürger zu mehr Widerstand gegen menschenfeindliche Äußerungen auf. Er habe zwar nach seinen vielen Anfeindungen im Netz und im Alltag auch viel Solidarität erlebt, sagte Diaby im Deutschlandfunk. Um das Problem aber in den Griff zu bekommen müssten sich viel mehr Menschen melden, wenn sie der Meinung seien, die Menschenwürde sei unantastbar. Diejenigen, die Hass verbreiteten, seien nicht die Mehrheit im Land. Wenn man ihnen das allerdings nicht zeige, dann fühlten sie sich als Mehrheit. Die Grünen-Politikerin Künast führte aus, als Betroffene müsse man das auch von "seiner eigenen Seele fernhalten". Wenn man alle Anfeindungen an sich heranließe, würden sie einen krank machen. Die frühere Bundesministerin berichtete, manchmal reagiere sie auf Twitter jedoch mit "Hashtag Troll" auf Hasskommentare und blockiere die jeweiligen Konten. Sie kritisierte zudem, auch Medien hätten anfangs nicht erkannt, dass es an vielen Stellen eben nicht um legitime Kritik gehe, sondern dass dort Kampagne gegen Personen inszeniert würden. Dem Extremismus-Forscher Matthias Quent zufolge ist es in aller Regel ein Hass von Rechtsaußen, der dazu dienen soll, Menschen zum Schweigen zu bringen. Aus Studien sei bekannt, dass Menschen aus diesem Milieu besonders auf Hasssprache anspringen. Künast, die bereits mehrere Gerichtsverfahren gegen "Hater" angestrengt hat, erklärte, deren Ziel sei ein autoritärer Staat. Dazu gehöre auch, dass sie Frauen zurück an den heimischen Herd schicken und sie aufs Kinderkriegen reduzieren wollten. Deshalb seien Frauen im Kontext von "Hate Speech" besonders von sexualisierter Gewalt-Sprache betroffen. Neben Hass stecke somit auch das Ziel eines gesellschaftlichen Rollbacks hinter diesem Phänomen. Diaby, Künast und Quent haben sich in der 90-minütigen Dlf-Sendung Lebenszeit geäußert, an der sich auch Hörerinnen und Hörer beteiligen könnten.

Kampf gegen "Fake News"Staatsministerin Bär (CSU) plant Bundeszentrale für digitale Aufklärung

Digitalstaatsministerin Bär plant eine Bundeszentrale für digitale Aufklärung. Die CSU-Politikerin schrieb in einem Gastbeitrag für die "Wirtschaftswoche", weil "Fake News" inzwischen zu einer massiven Bedrohung der Demokratie geworden seien, brauche man eine solche Einrichtung. Sie solle als Plattform aufgebaut werden, in der vom Teenager bis zur Seniorin alle fündig würden. Die geplante Bundeszentrale sei aber - Zitat - "alles andere als eine Propaganda-Maschine der öffentlichen Hand". Es gehe darum, den eigenverantwortlichen Umgang der Bürgerinnen und Bürger mit Informationen zu fördern.

Erwägung der SPD-LänderNotfalls eigene Studie zu Rassismus bei Polizei

Die SPD-regierten Länder halten trotz der erneuten Absage von Bundesinnenminister Seehofer an einer Studie zu rassistischen Vorurteilen unter Polizeibeamten fest. Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Thüringens Ressortchef Maier, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die SPD-Länder würden die Studie notfalls allein durchführen. Die Anzahl der Fälle von rassistischen und rechtsextremen Vorfällen sei inzwischen zu hoch. Maier betonte, die Polizeigewerkschaften sollten in die Untersuchung einbezogen werden. Man wolle keine Gesinnungsprüfung unter den Beamten. SPD-Chefin Esken sagte der "Rheinischen Post", man müsse den Polizistinnen und Polizisten den Rücken stärken, die Rechtsextremismus in ihren Reihen strikt ablehnten. Es sei inzwischen allen klar, dass hierfür ein Lagebild zu Rassismus und Menschenfeindlichkeit nötig sei. Auch Bundesjustizministerin Lambrecht betonte die Wichtigkeit einer solchen Studie. Die SPD-Politikerin sprach gegenüber dem Sender n-tv von "sehr bedenklichen Verhältnissen" innerhalb der Polizei. Nun müsse geklärt werden, ob die Probleme strukturell seien.

Auch Grüne für Studie

Die innenpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Mihalic, bekräftigte ebenfalls Forderungen nach einer wissenschaftlichen Polizei-Studie. Man brauche dringend eine wissenschaftliche Untersuchung in jedem Bundesland und im Bund, die Auskunft über Ausmaß, Verbreitung und Ursachen verfassungsfeindlicher Tendenzen bei der Polizei gebe, sagte sie. Seehofer sieht keinen Anlass für eine solche Studie und argumentiert, die überwältigende Mehrheit der Polizistinnen und Polizisten lehne Rassismus und Rechtsextremismus ab. Am Mittwoch hatte die nordrhein-westfälische Regierung bekanntgegeben, dass gegen zahlreiche Teilnehmer rechtsextremer Chat-Gruppen bei der Landespolizei ermittelt wird.

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Limburger Bischof "Das Diakonat für Frauen halte ich für sehr legitim"

Georg Bätzing, neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, vor einem Mikrofon (dpa)

INTERVIEW Seit einem halben Jahr ist der Limburger Bischof Georg Bätzing Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Die "Thematik Frau" hat für ihn Priorität. Frauen sollten zu Diakoninnen geweiht werden dürfen, sagte er im Dlf. Gleichberechtigung in allen Ämtern sei ein langer Weg, "den wir beginnen müssen"."

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Reform der Lebensmittelkontrolle "Gerade bei den Risikobetrieben werden Regelkontrollen zurückgefahren"

Lebensmittelkontrolle bei einem Fleischbetrieb (dpa/Boris Rössler)

INTERVIEW Foodwatch-Geschäftsführer Martin Rücker wirft Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) im Zusammenhang mit der Reform der Lebensmittelüberwachung bewusste Täuschung der Öffentlichkeit vor. Die Reform werde nicht zu mehr, sondern zu weniger Kontrollen in Problembetrieben führen, sagte Rücker im Dlf.

Britisches Binnenmarktgesetz "Wir brechen überhaupt nicht internationales Recht"

Sir John Redwood, Abgeordneter der konservativen Partei im britischen Parlament (imago/Isabel Infantes)

INTERVIEW Das britische Binnenmarktgesetz wird nach Ansicht des konservativen Unterhaus-Abgeordneten John Redwood die Glaubwürdigkeit Großbritanniens stärken. Es verstoße anders als von seiner Regierung eingeräumt nicht gegen das Brexit-Abkommen, sondern bringe der Geschäftswelt Sicherheit, sagte Redwood im Dlf.

Notaufnahme geschlossen Der Hackerangriff auf die Uniklinik Düsseldorf und die Folgen

Am Haupteingang zum Universitätsklinikum Düsseldorf fährt ein Krankenwagen vorbei (dpa/Roland Weihrauch)

Die Universitätsklinik Düsseldorf ist Opfer eines Hackerattacke geworden - wohl aus Versehen, aber mit enormen Folgen: Operationen waren nicht mehr möglich, die Notaufnahme musste schließen, möglicherweise kostete der Angriff sogar einen Menschen das Leben. Der Regelbetrieb ist noch immer gestört.

Newsblog zum Coronavirus Wieder fast 2.000 neue Corona-Infektionen laut RKI

Eine Mitarbeiterin in Schutzkleidung führt bei einem jungen Mann einen Coronaabstrich durch, dieser zieht sich dafür die Maske vom Gesicht. (picture alliance/Christian Charisius/dpa)

Mehr als 30 Millionen Menschen haben sich inzwischen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Der Bundestag will eine Prämie für Pflegekräfte beschließen. In Israel beginnt währenddessen heute der zweite Lockdown. Weitere Entwicklungen in unserem Newsblog.

Coronavirus Aktuelle Zahlen und Entwicklungen

Die Entwicklung in Deutschland – eine Chronik (Stand: 10.9.2020) (Deutschlandradio / Andrea Kampmann)

Im Coronavirus-Zeitalter sind wir alle zahlensüchtig: Wie viele gemeldete Coronavirusfälle gibt es in Deutschland? Beschleunigt sich die Ausbreitung des Virus, wie entwickeln sich die Fallzahlen international? Wie die Zahlen zu bewerten sind – ein Überblick.

Homosexualität in der Bundeswehr Aufarbeitung jahrzehntelanger systematischer Diskriminierung

(dpa)

Benachteiligt, degradiert, entlassen: Homosexuelle Soldaten wurden in der Bundeswehr bis zur Jahrtausendwende systematisch diskriminiert - so das Ergebnis einer vom Bundesverteidigungsministerium beauftragten Studie. Nun wird ein Gesetzt zur Rehabilitierung und Entschädigung erarbeitet.

Rechtsextreme Chatgruppen "Wir fordern den unabhängigen Polizeibeauftragten"

Eine Polizeistreife in der Kölner Altstadt (imago/ C. Hardt/Future Image)

INTERVIEW Neben einem unabhängigen Beauftragten forderte der Polizeiwissenschaftler Rafael Behr Untersuchungen, die nicht von Polizeibeamten gesteuert würden. "Es ist höchste Zeit, dass man hier den Deckel aufmacht und tatsächlich Transparenz walten lässt", sagte Behr im Dlf.

Unternehmen Krieg Private Militärdienstleister kaum regulierbar

Private russische Sicherheitsfirma im Einatz für den Präsident der Zentralafrikanischen Republik Touadera am 04.08.2018 (AFP / Florent Vergnes )

Nach UN-Angaben sind weltweit immer mehr private Sicherheits- und Militärdienstleister in Kriege verwickelt - auch auf dem afrikanischen Kontinent. Doch ihr Verhalten zu regulieren, stellt sich als äußerst schwierig heraus. Genau das macht sie für viele Auftraggeber so attraktiv.

Ökobilanz Plastik vs. Karton "Wenn es geht, unverpackt kaufen"

In Plastik eingeschweißter roter, gelber und grüner Paprika aus dem Supermarkt (imago images / imageBROKER / Justus de Cuveland)

INTERVIEW Plastikverpackungen sind nach Einschätzung von Verpackungsexpertin Gunda Rachut nicht grundsätzlich schlecht. Denn Verpackungen aus nur einem Material seien besser zu recyceln als etwa beschichtete Kartons, etwa für Obst und Gemüse. Am besten sei Verpackungsvermeidung, sagte Rachut im Dlf.

Benediktinermönch Anselm Grün "Wir brauchen wieder Wurzeln"

Der Mönch Pater Anselm, aufgenommen am Rande der MDR Talkshow "Riverboat" am 13.12.2019 in Leipzig.  (Picture Alliance / dpa / Thomas Schulze)

In der Coronakrise seien die Kirchen nicht kreativ genug gewesen, sagte der Benediktiner Anselm Grün im Dlf. Die Menschen bräuchten Stabilität und konkrete Weisungen - etwa, wie man Einsamkeit aushalte und dem Sterben begegne: "Der Gedanke an den Tod wird das Leben intensivieren."

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Politik

Deutsch-italienische Beziehungen Erfolgreicher Bußgang des Bundespräsidenten in Mailand

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (l) und Sergio Mattarella, Präsident von Italien am 17.09.2020 (dpa / Bernd von Jutrczenka)

KOMMENTAR Deutschland war nicht das einzige Land Europas, das zu Beginn der Coronapandemie zuerst an sich selbst dachte. Das Gefühl, in der Not von Europa verlassen worden zu sein, sitzt in Italien tief, meint Stephan Detjen. So habe der Mailand-Besuch des Bundespräsidenten etwas von einem Bußgang.

Wählerverband SSW Dänische Minderheit erwägt ein Mandat im Bundestag

Der SSW-Abgeordnete Flemming Meyer spricht auf einer Landtagssitzung in Kiel am 06.03.2019 (dpa / Carsten Rehder)

Der Südschleswigsche Wählerverband entscheidet am Samstag auf seinem Parteitag, ob er 2021 bei der Bundestagswahl antritt. Rund 60.000 Stimmen würden reichen für ein Mandat. Viele hoffen, dass die Interessen der dänischen Minderheit im Bund dadurch mehr gehört würden.

Wirtschaft

Empfehlung an junge Piloten "Überlegen Sie sich, was Sie sonst noch im Leben machen können"

Frau in Stewardessuniform blickt in die Kamera (Andreas Arnold/dpa/picture-alliance)

Uwe Harter von der Pilotenvereinigung Cockpit glaubt nicht, dass sich die Flugbranche schnell von den Auswirkungen der Coronakrise erholen wird. Besonders Berufseinsteigern rät er, die Entwicklung genau zu verfolgen und nach Alternativen zu suchen.

Bezahlung von Frauen und Männern Deutliche Unterschiede zwischen Ost und West

Geschäftsleute mit Trolleys laufen über einen Gang  (picture alliance/dpa - STOCK4B/VisualEyze)

Der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen ist im Westen größer als im Osten, das geht aus einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor. Im Osten sind zudem mehr Frauen in Führungspositionen. Ein Grund dafür ist, dass es im Osten mehr Betreuungsangebote für Kinder gibt.

Wissen

Brandrisiko Elektroauto Wenn der Akku brennt, hilft nur sehr viel Wasser

Feuerwehrleute stehen vor einem brennenden LKW, der mit Elektroautos beladen ist. (imago images / 7aktuell)

INTERVIEW Selten aber spektakulär: Wenn ein Elektroauto brennt, kann das für Feuerwehrleute eine echte Herausforderung sein. So ein Brand sei nicht heißer, aber könne schwerer zu löschen sein, erklärt Brandschutzexperte Jochen Zehfuß. Das liege vor allem am Akku, der unter anderem giftige Gase freisetzen kann.

Waldbrände in den USA Bestsellerautor Wohlleben: "Der Klimawandel trifft auf ramponierte Wälder"

Das Foto zeigt den Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben, wie er zwischen zwei Bäumen steht. (picture alliance / dpa / Christian Charisius)

INTERVIEW Der Klimwawandel sei der Auslöser der Waldbrände in den USA, sagte der Wald-Experte Peter Wohlleben im Dlf. Man könne die Wälder allerdings schützen, indem man sie stärker sich selbst überlasse. Denn Forstgebiete mit viel Biomasse könnten viel besser Wasser speichern.

Europa

Rede zur Lage der EU Von der Leyen: "Kampf gegen Rassismus wird niemals optional sein"

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei ihrer Rede zur Lage der EU am 16.09.2020 in Brüssel, Belgien (AFP / POOL / Olivier Hoslet)

Ursula von der Leyen hat als erste weibliche EU-Kommissionspräsidentin eine Rede zur Lage in der Europäischen Union gehalten. Dabei überraschte sie unter anderem mit ihren Forderungen zum Klimaschutz, einer Absage an Lohn-Dumping und deutlichen Worten zum Thema Asylpolitik und Rassismus.

Europäische Jugendgarantie Suche nach Wegen aus der Jugendarbeitslosigkeit

Group of teenagers in the street Credit © Gruppe Teenager auf der Straße (picture alliance / Photoshot / Luigi Innamorati/Sintesi)

Ängste gehen in der EU um, dass die Corona-Krise eine neue "Lost Generation" hervorbringen könnte. Bereits jetzt sind 17 Prozent der unter 25-Jährigen arbeitslos – Tendenz steigend. Dieser Entwicklung will die EU mit der europäischen Jugendgarantie gegensteuern.

Kultur

Coronakrise Berlins Kultursenator: "Der Bund lässt uns hängen"

Der Zuschauerraum im Berliner Ensembles mit teilweise abgebauten Sitze als Schutzmaßnahme in der Coronapandemie (dpa / picture alliance / Britta Pedersen)

INTERVIEW Rücksichtnahme und eine größere Wertschätzung für den Kultursektor fordert Berlins Kultursenator Klaus Lederer vom Bund. In der Hauptstadt werden Soloselbstständigen und Freiberuflern Liquiditätshilfen in der Coronakrise angeboten. "Kredite helfen am Ende nicht", sagte Berlins Kultursenator Klaus Lederer im Dlf.

Reeperbahn Festival "Wir leben in einer Pop-Gesellschaft"

Die schottische Rockband Biffy Clyro, mit Leadgitarrist Simon Neil (v.l.), Schlagzeuger Ben Johnston und Bassist James Johnston, steht am 24.09.2016 in Hamburg beim Reeperbahnfestival im Docks auf der Bühne. (Axel Heimken/dpa)

INTERVIEW Das Reeperbahn Festival ist das erste große Festival in Deutschland, das nicht nur online Konzerte streamt. Das funktioniert nur mit Kulturförderung. "Wir müssen damit etwas für die Musikbranche tun", sagte Konferenzleiter Detlef Schwarte im Dlf.

Literatur

Twitter-Hoax aus Italien Totenmelder der Literatur

 Sensenmann ist am Samstagabend (17.07.2010) im Schlossgarten auf dem Mittelalterlichen Phantasie Spectaculum in Bückeburg zu sehen. (picture alliance / dpa / Peter Steffen)

Über Twitter wurde in den vergangenen Monaten fälschlicherweise der Tod international bekannter Literatinnen und Literaten verkündet – Milan Kundera, Herta Müller, Peter Handke, Hans Magnus Enzensberger, Elfriede Jelinek hat es getroffen. Wer und was steckt dahinter?

Helena Adler: "Die Infantin" Kunstwerk aus dreckigen Nabelschnüren

Porträt der Autorin Helena Adler in rosa Bluse mit neongrünen Ohrringen. (Eva Trifft)

Angst und Stallmist bleiben beim Lesen beinahe unter den Fingern kleben. Helena Adler erzählt in ihrem neuen Roman von Kindheit und Jugend auf einem österreichischen, erzkatholischen Bauernhof. Ihrer namenlosen Infantin spenden Eltern und Geschwister wenig Geborgenheit. Nur der Fernseher weiß Trost.

Gesellschaft

Framing in der Debatte um Moria Wenn Bürgerkriegsflüchtlinge zu Migranten werden

10.09.2020, Griechenland, Moria: Frauen stehen an, um Essen zu erhalten in der Nähe des ausgebrannten Flüchtlingslagers Moria. Mehrere Brände haben das Lager fast vollständig zerstört. (picture alliance/dpa/Socrates Baltagiannis)

Wer Flüchtlinge als Migranten bezeichne, suggeriere, dass sie ihre Heimat freiwillig verlassen hätten, kritisiert Dlf-Kolumnistin Samira El Ouassil. Dabei seien viele Menschen in den griechischen Auffanglagern aus Bürgerkriegsländern wie Syrien geflohen.

Seelsorge in den USA Trost ohne Gott

15.07.2010, Nordrhein-Westfalen, Deutschland - Hospiz. Die Hand einer Pflegerin haelt die Hand eines sterbenden Mannes. (QF, ältere, älterer, berühren, Berührung, bettlägerig, europäisch, Fürsorge, fürsorglich, Hände, häusliche Pflege, Menschenwürde, menschenwürdiges Sterben, Nähe, trösten) 00X110715D001.JPG MODEL RELEASE: YES,RELEASE: (imago stock&people)

Immer mehr Amerikaner suchen Halt bei humanistischen Seelsorgern. Dieser Trend reflektiert die steigende Zahl von Religionsfreien sowie von Menschen aus interreligiösen Familien in den USA. Doch für manche Christen sind die säkularen Helfer Abgesandte des Teufels.

Sport

Korruptionsprozess in Paris Ex-Leichtathletik-Boss Diack zu Haftstrafe verurteilt

Lamine Diack, früherer Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes, in einem Pariser Gerichtssaal bei der Urteilsverkündung im Korruptionsprozess am 16. September 2020 (Martin Bureau / AFP)

Korruption, Geldwäsche und Beteiligung an der Vertuschung von Dopingfällen: Ein Gericht in Paris sah die Vorwürfe gegen Lamine Diack aus seiner Zeit als Präsident des Leichtathletik-Weltverbands als erwiesen an und verurteilte den 87-Jährigen zu einer mehrjährigen Haftstrafe.

Gespräche zwischen Bundesländern Zuschauer in der Fußball-Bundesliga: Einheitliche Lösung in Sicht

Zuschauer verfolgen auf der Tribüne das Testspiel zwischen dem FC Heidenheim und der SpVgg Unterhaching. (dpa / picture alliance / Sascha Walther)

Es gebe das Verständnis und den Willen, möglichst früh wieder Bundesliga-Fußball vor Zuschauern zu ermöglichen, sagt Journalist Moritz Küpper im Dlf. Entsprechende Gespräche zwischen den Bundesländern über eine bundesweite Lösung würden derzeit laufen. Nun könne es schnell gehen.

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