Die Nachrichten

Corona-KriseLufthansa machte 6,7 Milliarden Euro Verlust

Die Lufthansa hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 6,7 Milliarden Euro verbucht. Grund ist die geringere Nachfrage wegen der Corona-Krise. Nach eigenen Angaben war das Unternehmen nur zu 31 Prozent ausgelastet. Auch für 2021 rechnet die Fluggesellschaft mit roten Zahlen. Der Reiseverkehr erhole sich langsamer als erhofft, hieß es. Erst zur Mitte des Jahrzehnts erwarte man, das Niveau von 2019 annähernd wieder zu erreichen.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

Wir haben ein Nachrichtenblog angelegt. Das bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen. + Covid-19: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland (Stand 04.03.) + Ferien: Wann ist wieder Urlaub im Ausland möglich? (Stand 26.02.)

Test und Schutz

+ Testen: So funktionieren die neuen Corona-Selbsttests (Stand: 24.02.) + Schutz: Die Impfverordnung: Wer wird zuerst geimpft, wer später? (Stand: 23.02.) + Termine: Wie, wann und wo kann ich mich impfen lassen? (Stand: 27.02.) + Impfungen: Was über Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs bekannt ist (Stand: 26.02.) + Impfstoff von Astrazeneca: Berichte über Nebenwirkungen und Akzeptanzprobleme - Experten widersprechen (17.02.) + Schutz: So steht es um die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus (Stand: 25.02.) + Strategiewechsel: Sind Schnelltests der Durchbruch bei der Pandemiebekämpfung? (Stand 16.02.) + Erkrankte: Neue Erkenntnisse bei der Suche nach Medikamenten (Stand: 30.01.) + Behandlung: Wie funktioniert ein Antikörper-Medikament und wann ist es sinnvoll? (Stand 26.02.) + Wirtschaft: Wie die Arbeitswelt mit den Infektionszahlen umgeht (Stand: 16.02.)

Ansteckung und Übertragung

+ Virus-Varianten: Wie gefährlich sind die neuen Mutationen des Coronavirus? (Stand: 27.02.) + Gegner von Infektionsschutz-Maßnahmen: Was AfD und Querdenker mit der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland zu tun haben (Stand: 09.02.) + Übertragung: Welche Rolle Aerosole spielen (Stand: 22.01.) + Übersterblichkeit: Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich? (Stand: 05.02.) + Reisewarnung: Die aktuelle Liste der Risikogebiete (Stand 02.03.) Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten.

Corona-BeschränkungenStufenweise Lockerungen

In mehrstündigen Beratungen haben sich sich Bund und Länder auf Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen geeinigt. Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsdentinnen und -Präsidenten vereinbarten, verschiedene Öffnungsschritte von der Infektionslage abhängig zu machen. Als Grenzwerte wurden 50 bzw. 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner festgelegt. Grundsätzlich werden die Beschränkungen bis zum 28. März verlängert. Ab der kommenden Woche sollen aber zunächst Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte wieder öffnen. Private Kontakte werden wieder für zwei Haushalte mit insgesamt bis zu fünf Erwachsenen erlaubt. Diese und weitere Lockerungen sollen mit Schnell- und Selbsttests abgesichert werden, wie Bundeskanzlerin Merkel nach der Konferenz erklärte. Jeder Bürger solle sich ab dem 8. März einmal pro Woche testen lassen können. Die Kosten dafür übernehme der Bund. Merkel sprach in Berlin vom "Übergang in eine neue Phase mit berechtigten Hoffnungen". Berlins Regierender Bürgermeister Müller mahnte, man dürfe nicht über das Ziel hinausschießen.

Verschiedene Inzidenzwerte sind Spiel

Bleibt die Inzidenz sieben Tage unter 100, können unter Auflagen Einzelhändler, Museen, Zoos, botanische Gärten sowie Gedenkstätten öffnen. Bei einer dauerhaften Inzidenz unter 50 sollen weitere Regeln gelockert werden. Die Öffnungsphase soll insgesamt in fünf Schritten erfolgen. Auch die Öffnung der Außengastronomie und Möglichkeiten für den Breitensport sind enthalten. Die weitere Strategie für den Schulunterricht wird vollständig den Ländern überlassen. Im Entwurf des Kanzleramts war zunächst eine Inzidenz von 35 als maßgebliche Kenngröße genannt worden. Diese wird nun nur noch für weitere Lockerungen bei privaten Kontakten genannt. Gegenwärtig liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit bei rund 65. Im Zusammenhang mit der Impfkampagne sprach die Kanzlerin von "Steigerungspotenzial". Nach ihren Worten sollen ab Ende März auch Haus- und Facharztpraxen in die Impfungen eingebunden werden.

Scholz: Bin zufrieden

Vizekanzler Scholz sagte im ARD-Fernsehen, es sei über Stunden hinweg sorgfältig diskutiert worden, was zu tun sei. Er sei mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Bundesregierung habe eine große Verantwortung und müsse sehr sorgfältig abwägen. Scholz betonte, er setze große Hoffnungen auf das häufige Testen und mehr Impfungen. Nach einer notwendigen Übergangsphase nach dem Bund-Länder-Beschluss werde es seiner Erwartung nach ausreichend Testkapazitäten geben, um Lockerungen zu ermöglichen.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

Wir haben ein Nachrichtenblog angelegt. Das bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen. + Covid-19: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland (Stand 04.03.) + Ferien: Wann ist wieder Urlaub im Ausland möglich? (Stand 26.02.)

Test und Schutz

+ Testen: So funktionieren die neuen Corona-Selbsttests (Stand: 24.02.) + Schutz: Die Impfverordnung: Wer wird zuerst geimpft, wer später? (Stand: 23.02.) + Termine: Wie, wann und wo kann ich mich impfen lassen? (Stand: 27.02.) + Impfungen: Was über Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs bekannt ist (Stand: 26.02.) + Impfstoff von Astrazeneca: Berichte über Nebenwirkungen und Akzeptanzprobleme - Experten widersprechen (17.02.) + Schutz: So steht es um die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus (Stand: 25.02.) + Strategiewechsel: Sind Schnelltests der Durchbruch bei der Pandemiebekämpfung? (Stand 16.02.) + Erkrankte: Neue Erkenntnisse bei der Suche nach Medikamenten (Stand: 30.01.) + Behandlung: Wie funktioniert ein Antikörper-Medikament und wann ist es sinnvoll? (Stand 26.02.) + Wirtschaft: Wie die Arbeitswelt mit den Infektionszahlen umgeht (Stand: 16.02.)

Ansteckung und Übertragung

+ Virus-Varianten: Wie gefährlich sind die neuen Mutationen des Coronavirus? (Stand: 27.02.) + Gegner von Infektionsschutz-Maßnahmen: Was AfD und Querdenker mit der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland zu tun haben (Stand: 09.02.) + Übertragung: Welche Rolle Aerosole spielen (Stand: 22.01.) + Übersterblichkeit: Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich? (Stand: 05.02.) + Reisewarnung: Die aktuelle Liste der Risikogebiete (Stand 02.03.) Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten.

Corona-LockerungenKritik von Linke und FDP

Die Bund-Länder-Beschlüsse zu den Corona-Maßnahmen sind bei Teilen der Opposition, aber auch bei Wirtschaftsverbänden auf Kritik gestoßen. Der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Bartsch, sprach mit Blick auf den Stufenplan für Lockerungen von einem "Corona-Irrgarten". Dies werde die Bürger und Bürgerinnen weiter verunsichern, sagte Bartsch den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der FDP-Vorsitzende Lindner zeigte sich unzufrieden über das grundsätzliche Festhalten an dem Lockdown. Dabei wäre mit, wie Lindner sagte, innovativen Konzepten mehr gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben möglich. So sei ein Schnelltest pro Woche für alle Bürger zu wenig. Der Deutsche Reiseverband erklärte, es sei inakzeptabel, dass die Branche aufgrund des Fehlens von Tests und des zu langsamen Impfprozesses gezwungen werde, weitere Monate im Lockdown zu verharren. Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Wollseifer, mahnte, es müsse ein Betriebesterben auf breiter Front verhindert werden.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

Wir haben ein Nachrichtenblog angelegt. Das bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen. + Covid-19: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland (Stand 04.03.) + Ferien: Wann ist wieder Urlaub im Ausland möglich? (Stand 26.02.)

Test und Schutz

+ Testen: So funktionieren die neuen Corona-Selbsttests (Stand: 24.02.) + Schutz: Die Impfverordnung: Wer wird zuerst geimpft, wer später? (Stand: 23.02.) + Termine: Wie, wann und wo kann ich mich impfen lassen? (Stand: 27.02.) + Impfungen: Was über Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs bekannt ist (Stand: 26.02.) + Impfstoff von Astrazeneca: Berichte über Nebenwirkungen und Akzeptanzprobleme - Experten widersprechen (17.02.) + Schutz: So steht es um die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus (Stand: 25.02.) + Strategiewechsel: Sind Schnelltests der Durchbruch bei der Pandemiebekämpfung? (Stand 16.02.) + Erkrankte: Neue Erkenntnisse bei der Suche nach Medikamenten (Stand: 30.01.) + Behandlung: Wie funktioniert ein Antikörper-Medikament und wann ist es sinnvoll? (Stand 26.02.) + Wirtschaft: Wie die Arbeitswelt mit den Infektionszahlen umgeht (Stand: 16.02.)

Ansteckung und Übertragung

+ Virus-Varianten: Wie gefährlich sind die neuen Mutationen des Coronavirus? (Stand: 27.02.) + Gegner von Infektionsschutz-Maßnahmen: Was AfD und Querdenker mit der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland zu tun haben (Stand: 09.02.) + Übertragung: Welche Rolle Aerosole spielen (Stand: 22.01.) + Übersterblichkeit: Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich? (Stand: 05.02.) + Reisewarnung: Die aktuelle Liste der Risikogebiete (Stand 02.03.) Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten.

George-Floyd-GesetzUS-Repräsentantenhaus stimmt für Polizeireform

Die demokratische Partei in den USA macht einen neuen Versuch, Polizeigewalt einzuschränken. Das Repräsentantenhaus in Washington stimmte mit knapper Mehrheit für das George-Floyd-Gesetz. Es ist benannt nach dem schwarzen Bürger, der vor neun Monaten in Minneapolis von einem Polizisten getötet wurde. Das Gesetz zielt unter anderem darauf, Würgegriffe zu verbieten. Zudem sind Regeln gegen sogenanntes "Racial Profiling" vorgesehen, also gegen anlasslose Kontrollen aufgrund der Hautfarbe oder anderer äußerer Merkmale. Bei Übergriffen sollen Polizisten stärker zur Verantwortung gezogen werden. Der Gesetzentwurf braucht noch die Zustimmung des Senats, dort war er vor der vergangenen Wahl in einem ersten Versuch gescheitert.

USASchärfere Sicherheitsmaßnahmen am US-Kapitol

In Washington sind nach Hinweisen auf einen möglichen erneuten Angriff auf das US-Kapitol die Sicherheitsmaßnahmen am Sitz des Kongresses verschärft worden. Laut Geheimdienstinformationen gab es den Plan einer Miliz für einen Angriff am heutigen Donnerstag, teilte die Kapitol-Polizei in Washington mit. Neben der Errichtung von Barrieren sei unter anderem die Zahl der Sicherheitskräfte zum Schutz des Parlaments erhöht worden. Das Repräsentantenhaus sagte vorsorglich eine geplante Sitzung ab, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Anhänger des abgewählten und inzwischen aus dem Amt geschiedenen US-Präsidenten Trump hatten am 6. Januar das Kapitol gestürmt und dort Chaos angerichtet.

MyanmarProteste gehen weiter - UNO-Sicherheitsrat wird eingeschaltet

In Myanmar gehen die Proteste gegen den Militärputsch trotz massiver Polizeigewalt weiter. Berichten zufolge schoss die Polizei auch heute früh wieder auf Demonstranten. Über der Stadt Mandalay waren Kampfflugzeuge im Tiefflug zu sehen, offenbar um die Bevölkerung einzuschüchtern. Gestern waren nach Angaben der UNO mindestens 38 Teilnehmer der Proteste getötet worden. Morgen wird sich der UNO-Sicherheitsrat auf Antrag Großbritanniens mit der Lage in Myanmar befassen. Zahlreiche Staaten fordern ein Ende der Gewalt und eine Rückkehr zur Demokratie. Die USA appellierten an China, seinen Einfluss in der Region zu nutzen.

BrexitLondon verlängert einseitig Nordirland-Übergangsphase

Großbritannien hat einseitig die Übergangsphase für Lebensmittellieferungen nach Nordirland mit geringen Kontrollen bis Oktober verlängert. Die Unternehmen müssten angemessen Zeit erhalten, um neue Anforderungen umzusetzen und den Warenfluss zu gewährleisten, sagte der britische Nordirland-Minister Lewis. Die Europäische Union zeigte sich verärgert über die Veränderung des sogenannten Nordirland-Protokolls. Dieser Passus im Brexit-Vertrag sieht vor, dass die britische Provinz Nordirland faktisch weiter zum EU-Binnenmarkt gehört. Das soll Kontrollen an der Grenze zwischen Nordirland und dem EU-Staat Irland verhindern. Dafür müssen allerdings Warentransporte aus dem übrigen Vereinigten Königreich nach Nordirland zum Teil kontrolliert werden. Um Probleme etwa bei der Lebensmittelversorgung zu vermeiden, gilt eine Übergangsphase bis Ende März. EU-Vizekommissionspräsident Sefcovic erklärte, die Maßnahme untergrabe das gegenseitige Vertrauen. Ähnlich äußerte sich der irische Außenminister Coveney.

CoronaRKI berichtet über fast 12.000 Corona-Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut binnen eines Tages 11.912 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind 43 Fälle mehr als am Donnerstag vergangener Woche. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 359 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Krankheitserreger registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt nach Angaben des Instituts auf 64,7.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

Wir haben ein Nachrichtenblog angelegt. Das bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen. + Covid-19: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland (Stand 04.03.) + Ferien: Wann ist wieder Urlaub im Ausland möglich? (Stand 26.02.)

Test und Schutz

+ Testen: So funktionieren die neuen Corona-Selbsttests (Stand: 24.02.) + Schutz: Die Impfverordnung: Wer wird zuerst geimpft, wer später? (Stand: 23.02.) + Termine: Wie, wann und wo kann ich mich impfen lassen? (Stand: 27.02.) + Impfungen: Was über Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs bekannt ist (Stand: 26.02.) + Impfstoff von Astrazeneca: Berichte über Nebenwirkungen und Akzeptanzprobleme - Experten widersprechen (17.02.) + Schutz: So steht es um die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus (Stand: 25.02.) + Strategiewechsel: Sind Schnelltests der Durchbruch bei der Pandemiebekämpfung? (Stand 16.02.) + Erkrankte: Neue Erkenntnisse bei der Suche nach Medikamenten (Stand: 30.01.) + Behandlung: Wie funktioniert ein Antikörper-Medikament und wann ist es sinnvoll? (Stand 26.02.) + Wirtschaft: Wie die Arbeitswelt mit den Infektionszahlen umgeht (Stand: 16.02.)

Ansteckung und Übertragung

+ Virus-Varianten: Wie gefährlich sind die neuen Mutationen des Coronavirus? (Stand: 27.02.) + Gegner von Infektionsschutz-Maßnahmen: Was AfD und Querdenker mit der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland zu tun haben (Stand: 09.02.) + Übertragung: Welche Rolle Aerosole spielen (Stand: 22.01.) + Übersterblichkeit: Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich? (Stand: 05.02.) + Reisewarnung: Die aktuelle Liste der Risikogebiete (Stand 02.03.) Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten.

CoronavirusStädte und Apotheken fordern klare Regeln für Schnelltests

Der Städte- und Gemeindebund kritisiert die von Bund und Ländern beschlossene neue Teststrategie als zu unkonkret. Hauptgeschäftsführer Landsberg sagte der "Rheinischen Post", dass es flächendeckend für jeden Schnelltests geben solle, sei richtig und gut. Allerdings sei es bedauerlich, dass es offenbar noch einige Wochen dauern werde, bis diese Instrumente in ausreichender Zahl zur Verfügung stünden. Die Organisation liege bei den Ländern und Kommunen. Wie sich die Eigentests in das System einfügen sollten, wie der Nachweis dokumentiert werde, wie lange er gewisse Zugänge ermöglichen solle, werde leider noch nicht beantwortet. Auch die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände forderte klarere Regeln. Notwendig seien unter anderem Vorgaben, welche Personengruppen wie oft kostenfrei in Apotheken, Arztpraxen oder Testzentren getestet werden könnten, sagte Verbandspräsidentin Overwiening der Funke-Mediengruppe. Unklar sei zudem, welche Vergütung dafür vorgesehen sei.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

Wir haben ein Nachrichtenblog angelegt. Das bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen. + Covid-19: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland (Stand 04.03.) + Ferien: Wann ist wieder Urlaub im Ausland möglich? (Stand 26.02.)

Test und Schutz

+ Testen: So funktionieren die neuen Corona-Selbsttests (Stand: 24.02.) + Schutz: Die Impfverordnung: Wer wird zuerst geimpft, wer später? (Stand: 23.02.) + Termine: Wie, wann und wo kann ich mich impfen lassen? (Stand: 27.02.) + Impfungen: Was über Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs bekannt ist (Stand: 26.02.) + Impfstoff von Astrazeneca: Berichte über Nebenwirkungen und Akzeptanzprobleme - Experten widersprechen (17.02.) + Schutz: So steht es um die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus (Stand: 25.02.) + Strategiewechsel: Sind Schnelltests der Durchbruch bei der Pandemiebekämpfung? (Stand 16.02.) + Erkrankte: Neue Erkenntnisse bei der Suche nach Medikamenten (Stand: 30.01.) + Behandlung: Wie funktioniert ein Antikörper-Medikament und wann ist es sinnvoll? (Stand 26.02.) + Wirtschaft: Wie die Arbeitswelt mit den Infektionszahlen umgeht (Stand: 16.02.)

Ansteckung und Übertragung

+ Virus-Varianten: Wie gefährlich sind die neuen Mutationen des Coronavirus? (Stand: 27.02.) + Gegner von Infektionsschutz-Maßnahmen: Was AfD und Querdenker mit der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland zu tun haben (Stand: 09.02.) + Übertragung: Welche Rolle Aerosole spielen (Stand: 22.01.) + Übersterblichkeit: Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich? (Stand: 05.02.) + Reisewarnung: Die aktuelle Liste der Risikogebiete (Stand 02.03.) Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten.

Corona-PandemieBundestag stimmt über Verlängerung "epidemischer Notlage" ab

Der Bundestag entscheidet heute darüber, ob für Deutschland weiterhin eine "epidemische Notlage von nationaler Tragweite" besteht. Sie ist die Rechtsgrundlage für die Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit in der Corona-Pandemie und würde Ende des Monats automatisch enden. In der zur Abstimmung stehenden Gesetzesfassung wurden einige Passagen geändert. Unter anderem sollen Beschränkungen künftig nicht mehr nur am Inzidenzwert, sondern auch an anderen Kennzahlen fesgemacht werden dürfen.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

Wir haben ein Nachrichtenblog angelegt. Das bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen. + Covid-19: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland (Stand 04.03.) + Ferien: Wann ist wieder Urlaub im Ausland möglich? (Stand 26.02.)

Test und Schutz

+ Testen: So funktionieren die neuen Corona-Selbsttests (Stand: 24.02.) + Schutz: Die Impfverordnung: Wer wird zuerst geimpft, wer später? (Stand: 23.02.) + Termine: Wie, wann und wo kann ich mich impfen lassen? (Stand: 27.02.) + Impfungen: Was über Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs bekannt ist (Stand: 26.02.) + Impfstoff von Astrazeneca: Berichte über Nebenwirkungen und Akzeptanzprobleme - Experten widersprechen (17.02.) + Schutz: So steht es um die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus (Stand: 25.02.) + Strategiewechsel: Sind Schnelltests der Durchbruch bei der Pandemiebekämpfung? (Stand 16.02.) + Erkrankte: Neue Erkenntnisse bei der Suche nach Medikamenten (Stand: 30.01.) + Behandlung: Wie funktioniert ein Antikörper-Medikament und wann ist es sinnvoll? (Stand 26.02.) + Wirtschaft: Wie die Arbeitswelt mit den Infektionszahlen umgeht (Stand: 16.02.)

Ansteckung und Übertragung

+ Virus-Varianten: Wie gefährlich sind die neuen Mutationen des Coronavirus? (Stand: 27.02.) + Gegner von Infektionsschutz-Maßnahmen: Was AfD und Querdenker mit der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland zu tun haben (Stand: 09.02.) + Übertragung: Welche Rolle Aerosole spielen (Stand: 22.01.) + Übersterblichkeit: Wie tödlich ist das Coronavirus wirklich? (Stand: 05.02.) + Reisewarnung: Die aktuelle Liste der Risikogebiete (Stand 02.03.) Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten.

Nach oben zurückspringen

Die Menschen hinter der Statistik "Gestorben an oder mit Corona..."

Gedenken an die Corona-Toten am Arnswalder Platz in Berlin Prenzlauer Berg  (imago/snapshot/M. Krause)

Täglich melden das Robert-Koch Institut und die Medien neue, nüchterne Zahlen der im Zusammenhang mit Corona Verstorbenen. Wer diese Toten sind, bleibt meist im Dunkeln. Doch es gibt erste Versuche, dies zu ändern.

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Newsblog zum Coronavirus Bis zum 28. März weiter grundsätzlich Beschränkungen - aber schrittweise Lockerungen

GERMANY, corona virus GERMANY, Hamburg, corona pandemic, largest vaccination center in Germany, for daily max 7000 people *** DEUTSCHLAND, Hamburg, Corona Pandemie, Impfzentrum der KVH und Sozialbehörde Hamburg in den Messehallen, groesstes Impfzentrum Deutschlands fuer bis zu 7000 Menschen taeglich, Impfung von alten Menschen und jungen Menschen in systemrelevanten Berufen Hamburg Germany (IMAGO / Joerg Boethling)

Der Lockdown in Deutschland soll prinzipiell zunächst bis zum 28. März verlängert werden - doch mit mehr regionalem Spielraum. Die Infektionszahlen in Deutschland liegen erneut über denen von vor einer Woche. Der Bundestag entscheidet über eine Verlängerung der sogenannten "epidemischen Notlage. Weitere Entwicklungen im Newsblog.

Diskussion um Lockerungen Epidemiologe Krause: "RKI-Stufenplan hat sehr viele Vorteile"

Gerard Krause, Abteilungsleiter Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung HZI Braunschweig (dpa/Julian Stratenschulte)

INTERVIEW Der Epidemiologe Gérard Krause vom Helmholtz-Zentrum empfiehlt die Control-Covid-Strategie des Robert Koch Instituts als Bezugspunkt für weitere Entscheidungen in der Pandemie. Der Stufenplan berücksichtige neben den Fallzahlen weitere Indikatoren und den Aspekt, schnell reagieren zu können.

Verfassungsschutz AfD wird als Verdachtsfall eingestuft

Logo der AFD-Bundesfraktion in den Büroräumen des Deutschen Bundestrages in Berlin (www.imago-images.de)

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die AfD als Verdachtsfall eingestuft. Das berichten das ARD-Hauptstadtstudio und andere Medien. Die AfD werde nun beobachtet. Demnach sieht der Verfassungsschutz Hinweise für verfassungsfeindliche Bestrebungen.
 
 

Fidesz verlässt EVP-Fraktion CDU/CSU lavierte im Umgang mit Halbdiktator Orban

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Viktor Orban, Ministerpräsident von Ungarn, geben sich vor einer Unterredung im Bundeskanzleramt die Hand (dpa/Bernd von Jutrczenka)

KOMMENTAR Die EVP im EU-Parlament und die Fidesz-Partei von Ungarns rechtskonservativem Regierungschef Viktor Orban gehen künftig getrennte Wege. Dass der überfällige Schritt erst jetzt erfolgte, dafür sind CDU/CSU verantwortlich, kommentiert Peter Kapern. Den Führungsanspruch in der EVP hat die Union damit verwirkt.

Einigung auf Lobbyregister Diese Transparenzregeln sollen künftig gelten

Eine Hand hält einen Aktenkoffer (Imago/ STPP)

Für den Deutschen Bundestag haben mehr Lobbyisten einen Hausausweis als das Parlament Abgeordnete hat. Doch Lobbyarbeit läuft nicht sehr transparent ab. Das soll sich mit dem Lobbyregister ändern, auf dass sich die Große Koalition nach monatelangem Ringen verständigt hat. Ein Überblick.

Bundestagswahl 2021 Mit diesem Programm zieht die SPD in den Wahlkampf

Das Foto zeigt ein Pult mit Logo der SPD im Willy-Brandt-Haus in Berlin. (imago / IPON)

"Zukunft. Respekt. Europa." - so lautet der Titel des Wahlprogramms der Sozialdemokraten. Was steht drin? Wie will sich die SPD abgrenzen - vor allem von der Union und der Linkspartei? Und passt dieses Programm überhaupt zum Kanzlerkandidaten Olaf Scholz? Ein Überblick.

Corona-Einreisebeschränkungen in der EU Martin Schulz: "Das sind Angstreaktionen"

Martin Schulz, Parteivorsitzender der SPD, vor Beginn der Sitzung der Fraktion der SPD Berlin, 30.01.2018. Berlin Deutschland *** x (imago stock&people / Michael Gottschalk)

INTERVIEW Der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Schulz wirbt für mehr Vertrauen in die Grenzbevölkerung. Kontrollen seien nur dann kein Problem, wenn sie in gegenseitigem Einvernehmen beschlossen würden, sagte er im Dlf. Angemessene Lösungen seien nur regional und vor Ort zu finden.

Corona-Impfstoffe für Entwicklungsländer COVAX-Initiative meldet erste Erfolge

Eine Lieferung Astrazeneca für Ghana aus dem Covax-Programm. (AFP/Nipah Dennis / AFP)

In vielen Industrienationen wurden längst viele Millionen Menschen gegen Covid-19 geimpft. Doch viele ärmere Länder warten bis heute auf die begehrten Vakzine. In Ghana und der Elfenbeinküste starten jetzt Impfaktionen - dank erster Lieferungen der COVAX-Initiative der Weltgesundheitsorganisation.

Artenschutz "Die Bedrohung zieht sich quer durch die Tierwelt"

(picture alliance / ZB | Matthias Toedt)

In Deutschland ist die Zahl der Vogelarten und Insekten in den letzten drei Jahrzehnten dramatisch gesunken. Ein Trend, der sich auch weltweit fortsetzt. Einer der Gründe ist unser Konsum von Luxusgütern, berichtet Daniela Freyer, Wildtier-Expertin bei der Organisation Pro Wildlife.

Neue ESA-Bewerbungsrunde Das Warten auf eine deutsche Astronautin

Derzeit die einzige ESA-Astronautin: Samantha Cristoforetti (ESA)

Voraussichtlich im Oktober soll Matthias Maurer aus dem Saarland als zwölfter Deutscher ins All fliegen. Damit machen die Männer in Deutschland das Dutzend voll – während noch nie eine deutsche Frau im Weltraum war.

Mehr anzeigen

Politik

Sturm auf Kapitol FBI spricht von inländischem Terror

FBI Director Christopher Wray  (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Mandel Ngan)

Beim Sturm aufs Kapitol am 6. Januar hat es sich nach Ansicht von FBI-Chef Christopher Wray um inländischen Terror gehandelt. In einer Senatsbefragung widersprach er Verschwörungstheorien von Trump-Anhängern, die behaupteten, die Gewalt sei durch Anarchisten und Antifa ausgelöst worden.

Bundeswehr Das neue Sturmgewehr - eine "unendliche Geschichte"

Soldaten vom Informationstechnikbataillon 381 der Kurmark-Kaserne tragen bei einem Apell Sturmgewehre vom Typ G36 von Heckler und Koch (dpa/ Patrick Pleul)

KOMMENTAR Nun soll doch Heckler & Koch das neue Sturmgewehr für die Bundeswehr liefern. Aber die Bekanntgabe durch das Verteidigungsministerium lässt erneut ein Hintertürchen offen, meint Thomas Wagner. Die dringende Lieferung könnte sich weiter verzögern - Leidtragende sind die Soldatinnen und Soldaten.

Wirtschaft

Tiergerechte Landwirtschaft Noch ein weiter Weg

Ein Schwein steht zwischen zwei anderen und guckt in die Kamera. (Getty Images)

KOMMENTAR Die Bedingungen in deutschen Ställen sollen besser werden - dafür schlägt eine Studie der Bundesregierung eine höhere Mehrwertsteuer auf Fleisch vor. Der Umbau der Ställe selbst ist dann aber noch eine Sache von Jahrzehnten, kommentiert Georg Ehring. Wem das zu lange dauert, kann auch einfach auf Fleisch verzichten.

30 Jahre DBU Generalsekretär Bonde: Umweltprobleme sind komplexer geworden

Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (imago/Steve Bauerschmidt)

INTERVIEW "Wir sind ein bisschen Bob der Baumeister der Umweltbewegung", beschreibt Generalsekretär Alexander Bonde die vor 30 Jahren gegründeten Bundesstiftung Umwelt (DBU). Innovationsförderung für Natur-, Umwelt und Klimaschutzschutz, stehe weiter im Fokus, sagte er im Dlf - die Probleme aber seien massiver geworden.

Wissen

Ausbildung in der Pandemie "Die Coronakrise hat den Ausbildungsmarkt voll erwischt"

Eine Auszubildende zur Frisörin mit Nase-Mund-Schutz übt das Haareschneiden an einem Übungskopf mit Perücke (imago/Sven Simon)

INTERVIEW Der Einbruch des Ausbildungsmarkts in der Corona-Pandemie sei fatal, weil dadurch bald mehr Fachkräfte fehlen könnten, warnte der DGB-Bildungsexperte Matthias Anbuhl im Dlf. Das Förderprogramm der Bundesregierung setze zwar an der richtigen Stelle an, sei aber viel zu bürokratisch.

Alphabetisierung und Grundbildung Pädagoge Schrader: Was wir bisher getan haben, genügt nicht

Die Finger eines älteren Mannes gleiten über die Zeilen eines Buchs für Leseanfänger. (picture alliance / dpa Themendienst | Kai Remmers)

Etwa 6,2 Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig lesen oder schreiben. Das von der Politik im Projekt "Alphadekade" formulierte Ziel, diese Zahl bis 2026 deutlich zu senken, sei nicht zu erreichen, sagte der Pädagogik-Professor Josef Schrader im Dlf. Trotzdem sieht er auch Erfolg.

Europa

Ungarns Post beendet Zeitungszustellung "Die Regierung will absolute Kontrolle"

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban lachend (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Johanna Geron )

Die ungarische Post hat angekündigt, zum 1. Juli keine Tageszeitungen mehr an Abonnenten auszuliefern. Die Vertriebslücke könnte künftig die regierungsnahe Medienholding Mediaworks füllen. Ein Schritt, der die letzten unabhängigen Zeitungen in die Bredouille bringt. Kritiker werfen der Regierung Orban vor, so vor der Parlamentswahl im nächsten Jahr weitere kritische Stimmen mundtot machen zu wollen.

EU-Gesundheitsbehörde ECDC Was kann das ECDC für die europäische Gesundheit leisten?

Flaggen der Europäischen Union wehen im Wind vor dem Berlaymont-Gebäude, dem Sitz der Europäischen Kommission. (dpa)

Die EU will sich besser auf Pandemien vorbereiten. Eine Möglichkeit wäre, die Gesundheitsbehörde ECDC (European Center for Disease Prevention and Control) zu stärken. Ein Überblick darüber, was die Behörde bisher darf und was sie in Zukunft leisten könnte.

Kultur

Gendern und Barrierefreiheit Liebe Leser Unterstrich innen

Ein Papier hinter einem Fenster, auf dem steht: "Paketbot*Innen Bitte Klingeln!" (IMAGO / Stefan Zeitz)

Sternchen, Binnen-I, Doppelpunkt: Gendern ist schon lange ein Streitthema. Die Idee, Geschlechtervielfalt auch in Sprache abzubilden, halten ihre Kritiker vor allem für ein Ruinieren eben dieser Sprache. Auch für blinde und sehbehinderte Menschen ist das Gendern ein Problem - allerdings weniger ein ideologisches.

Veranstalter "Wir verlieren etwa einen Jahresertrag pro Monat"

Geschlossenes Kino Cinema Paris mit Motto "Ohne Kunst/Uns Und Kultur Wird es Still" auf dem Kurfuerstendamm in Berlin. (IMAGO / IPON)

INTERVIEW Der Mitinitiator des Bündnisses "Alarmstufe Rot", Christian Eichenberger, hat von der Bundesregierung ein klareres Öffnungskonzept für Veranstaltungen wie Konzerte und Messen gefordert. Er warnte davor, eine Inzidenz von 35 als Richtwert für Öffnungen zu etablieren. Das wäre für die Branche "eine Katastrophe", so Eichenberger.

Literatur

Takis Würger: "Noah" Je dramatischer die Ereignisse, desto sternenklarer der Himmel

Noah Klieger und das Buch von Takis Würger: „Noah. Von einem, der überlebte“ (Foto: IMAGO / Michael Wigglesworth, Buchcover: Penguin Verlag)

Takis Würgers 2019 erschienener Roman „Stella“ führte zu einer der heftigsten Kontroversen im deutschsprachigen Literaturbetrieb seit Langem. In seinem neuen Buch erzählt er die Geschichte des Auschwitz-Überlebenden Noah Klieger. Auch diesmal ist Takis Würgers Umgang mit historischen Fakten fragwürdig.

Christian Kracht: "Eurotrash" Mamaland in Nazihand

Der Autor Christian Kracht und sein Buch „Eurotrash“ (Foto: © Noa Ben-Shalom, Buchcover: Kiepenheuer und Witsch Verlag)

Der neue Roman von Christian Kracht mag als harmlose Schweiz-Rundfahrt zwischen Zürich und Gstaad daherkommen. Zugleich aber ist er ein Höllenritt in die Abgründe deutscher und eidgenössischer Nazivergangenheit. Eine fulminante Erinnerungsarbeit und literarische Selbstanzeige.

Gesellschaft

1700 Jahre Sonntagsruhe Zeit zum Beten, Zeit zum Bummeln

Ein Mann hält einen Drachen, während er mit seiner Tochter an der Hand durch ein Feld läuft. (imago images / Westend61)

Am 3. März 321 Jahren erklärte der römische Kaiser Konstantin den Sonntag zum freien Tag. Der Sieben-Tage-Rhythmus hatte sich da bereits bewährt. Einmal in der Woche braucht der Mensch wohl eine Pause - und faulenzen steht nicht mal im Widerspruch zum Kapitalismus.

Buddhismus Die Meditation der Metal-Mönche

Ein Mönch sitzt im Antaiji Kloster neben einer Gitarre und genießt die völlige Ruhe. (Norbert Hübner)

Von wegen Stille und Achtsamkeit: In einigen Ländern Asiens gibt es buddhistische Mönche, Nonnen und Priester, die heilige Texte und Sutren mit Rock- und Heavy-Metal-Musik kombinieren. Im Internet haben sie Millionen Anhänger.

Sport

Vor den Bund-Länder-Beratungen Der Sport drängt auf Lockerungen

Schülerinnen in Würzburg auf einem Basketballplatz im Freien. (picture alliance/dpa/HMB Media/Heiko Becker)

Vor dem Corona-Gipfel der Politik am Mittwoch hofft auch der deutsche Sport auf Lockerungen. Und macht Druck. Erste Erfolge deuten sich an.

Frauen-Skispringen Vom Dornröschenschlaf auf die Großschanze

Juliane Seyfarth, aufgenommen während eines Sprungs, seitliche Perspektive   (www.imago-images.de)

Von Schanzen gesprungen sind Frauen schon vor über einhundert Jahren. Gräfin Paula von Lamberg soll 1911 mit wehendem Kleid die Erste gewesen sein. Seitdem hat sich freilich einiges getan. Am Mittwochabend dürfen die Skispringerinnen bei einer Nordischen Ski-WM erstmals ihre Königin auf der Großschanze ermitteln.

Programm