Die Nachrichten

Covid-19Caritas begrüßt Giffey-Vorschlag zu Freiwilligendiensten im Corona-Kriseneinsatz

Der Vorschlag von Bundesfamilienministerin Giffey zum Corona-Krisen-Einsatz von Helfern aus den Freiwilligendiensten findet beim Deutschen Caritasverband breite Unterstützung. Eine Sprecherin sagte der Nachrichten-Agentur KNA, der katholische Sozialverband mache sich schon länger dafür stark, die Regeln zu lockern, um junge Menschen, die etwa ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvierten, flexibler einsetzen zu können. Natürlich könne niemand, der als Freiwilliger in einer Kita arbeite, von einem Tag auf den anderen als Pflegekraft eingesetzt werden, ergänzte sie. Aber es gebe auch Aufgaben zu erledigen, die keine Fachqualifikation erforderten, bespielsweise zeitaufwendige Desinfizierungsarbeiten. Bundesfamilienministerin Giffey will Zehntausende Helfer und Helferinnen aus den Freiwilligendiensten zum Corona-Kriseneinsatz bewegen. Als mögliche Einsatzorte nannte die SPD-Politikerin Krankenhäuser, Pflegeheime oder die Lebensmittelversorgung von Bedürftigen. Derzeit engagieren sich beim Bundesfreiwilligendienst rund 39.000 Helfer, dazu kommen rund 52.000 Jugendliche und junge Erwachsene, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.

GroßbritannienLabour-Chef Starmer entschuldigt sich für antisemitische Tendenzen in der Partei

Neuer Vorsitzender der britischen Labour-Partei ist der Unterhaus-Abgeordnete Keir Starmer. Bei der Abstimmung setzte er sich mit 56,2 Prozent gegen seine Konkurrentinnen Long-Bailey und Nandy durch, wie die Partei bekanntgab. Starmer steht für eine Abkehr vom Linkskurs des bisherigen Labour-Chefs Corbyn. In seiner ersten Ansprache entschuldigte er sich zugleich für den Antisemitismus in seiner Partei. Antisemitismus sei ein Schandfleck auf der Labour-Partei, sagte Starmer im britischen Fernsehen. Er wolle dieses Gift - so wörtlich - von den Wurzeln her ausrotten. Seinem Vorgänger Corbyn hatten Kritiker immer wieder vorgeworfen, antisemitische Tendenzen in der Partei zumindest zu dulden, wenn nicht gar zu fördern.

FrankreichZwei Tote bei Messerangriff in Frankreich

Bei einem Messerangriff in Frankreich hat ein Mann mindestens zwei Menschen getötet und mehrere verletzt. Der Angriff ereignete sich in der Kleinstadt Romans-sur-Isère südlich von Lyon. Wie Bürgermeisterin Thoraval der Nachrichtenagentur Reuters bestätigte, griff der Mann Kunden an, die vor einer Bäckerei warteten. Der Verdächtige sei festgenommen worden. Das Motiv ist unklar.

TürkeiGestrandete Deutsche sollen mit Direktflügen zurückkehren

Deutsche Touristen, die wegen der Coronakrise in der Türkei festsitzen, sollen in den kommenden Tagen mit kommerziellen Direktflügen zurückkehren können. Das Generalkonsulat in Istanbul teilte mit, dies sei mit verschiedenen Fluggesellschaften ausgehandelt worden. In einer Mitteilung heißt es, die erste Verbindung sei am kommenden Montag von Istanbul nach Köln/Bonn geplant. Darüber hinaus soll es Flüge aus Ankara, Antalya und Izmir geben. Das Generalkonsulat rief alle Rückkehrwilligen auf, das Angebot zu nutzen. Das von der Bundesregierung organisierte Rückholprogramm sei für die Türkei nicht vorgesehen. Das Auswärtige Amt geht laut einem Bericht der "Rheinischen Post" davon aus, dass sich zurzeit noch rund 40.000 deutsche Reisende im Ausland befinden. Bislang hat die Bundesregierung für rund 194.000 im Ausland gestrandete Touristen eine Rückreise nach Deutschland organisiert.

Covid-19ZDF überträgt erstmals katholischen Gottesdienst in der Osternacht

Wegen der Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise wird das ZDF erstmals einen katholischen Gottesdienst in der Osternacht übertragen. Die Feierlichkeiten würden am kommenden Samstag ab 23 Uhr aus der Gotthard-Kapelle des Mainzer Doms gesendet, teilten das ZDF und das Bistum in Mainz mit. Die Übertragung soll zudem auf bei Twitter, Facebook und Youtube zu sehen sein. Dies gelte auch für einen evangelischen Gottesdienst, den das ZDF am Ostersonntag aus der Saalkirche in Ingelheim überträgt. Zu diesem Schritt habe sich der Sender entschlossen, da in Deutschland zurzeit keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden könnten, hieß es.

Corona-KriseUSA weisen Vorwurf der Beschlagnahme von Atemschutzmasken zurück

Die USA bestreiten, für Deutschland bestimmte Atemschutzmasken beschlagnahmt zu haben. Regierungsvertreter sprechen von völlig falschen Vorwürfen und von Desinformation. Ein Regierungsvertreter aus Washington sagte dem Portal t-online, die USA hätten keinerlei Masken, die in ein anderes Land geliefert werden sollten, beschlagnahmt oder an sich genommen. Diese Vorwürfe seien komplett falsch. Der Berliner Innensenator Geisel hatte gestern erklärt, auf dem Flughafen Bangkok seien 200.000 medizinische Masken aus China konfisziert worden, die an die Berliner Polizei gehen sollten. Der SPD-Politiker machte die US-Regierung dafür verantwortlich und warf ihr "moderne Piraterie" vor. Die amerikanische Herstellerfirma 3M erklärte dazu, sie habe weder eine Bestellung aus Berlin erhalten noch habe sie Informationen über eine Beschlagnahme. Der Berliner Senat will den Vorgang nun aufklären. Die US-Regierung hatte 3M zuletzt angewiesen, geplante Lieferungen in andere Länder zu stoppen, um die heimische Versorgung sicherzustellen.

Vorwürfe gegen Altmaier

Die Grünen riefen Bundeswirtschaftsminister Altmaier auf, die Herstellung wichtiger Medizinprodukte in der Corona-Krise voranzutreiben. Es wäre der Job des Bundeswirtschaftsministers, die Akteure zusammenzutrommeln und mit Abnahme-Garantien für die Zukunft für Investitionssicherheit zu sorgen, sagte Grünen-Chefin Baerbock der Deutschen Presse-Agentur. Mehr Produktionskapazitäten für Masken, Beatmungsgeräte und Schutzkleidung seien die Voraussetzung für Schritte aus dem Shutdown.

"Den Notfall nicht durchgespielt"

Der Volkswirtschaftler an der Universität Witten/Herdecke, Priddat, warf der Politik vor, einen Notfall wie den jetzigen nicht durchgespielt und keine Vorräte angelegt zu haben. Es werde immer wieder Angriffe wie durch das Coronavirus geben, sagte er im Deutschlandfunk. Deshalb müsse man beim Gesundheitssystem entsprechend disponieren. Das gehe nur von öffentlicher Seite, nicht über die Privatwirtschaft. Wenn künftig mehr Medizingüter in Deutschland statt in Indien oder China produziert würden, werde dies für die Verbraucher teurer, betonte Priddat.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

Wir haben einen Nachrichtenblog angelegt. Der bietet angesichts der zahlreichen Informationen einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen. Darüber hinaus finden Sie bei uns Beiträge zu verschiedenen Schwerpunkten: 

Zahlen und Daten zur Coronavirus-Pandemie

+ Zahlen aus Europa: Wie sich das Coronavirus in Europa ausbreitet + Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland + Unentdeckte Infizierten: Wie hoch die Dunkelziffer bei den Coronavirus-Infektionen ist + RKI oder Johns-Hopkins? Wie aussagekräftig Zahlen zu Corona-Infizierungen, Todesfällen und Genesungen sind + Anzahl der Toten in Deutschland: Warum die Todesrate durch das Coronavirus in Deutschland (noch) so niedrig ist + Risikogebiete weltweit: Aktualisierte Daten des Robert-Koch-Instituts über die Coronavirus-Risikogebiete

Testverfahren auf das Coronavirus

+ Tests auf das Coronavirus: Wann, wo und wie? + Drive-In-Teststationen: Immer mehr Drive-In-Teststationen in Deutschland im Kampf gegen das Coronavirus

Medikamente und Schutz

+ Impfstoffe und Medikamente: Ansätze für Medikamente gegen das Coronavirus + Gesichtsmasken und Schutz: Was man zu Atemschutzmasken wissen sollte

Maßnahmen in Deutschland

+ Sozialkontakte: Kontaktverbote wegen des Coronavirus: Was ist wo noch erlaubt? + Exit-Strategien: Wie und wann endet die Kontaktsperre wegen des Coronavirus?

Wirtschaft, Soziales und Verbraucher

+ Reisebeschränkungen und Rückholung von Urlaubern: Wie sich das Coronavirus auf das Reisen auswirkt + Das Coronavirus und die Rezession - Antworten auf die wichtigsten Fragen + Einkaufswagen und Co.: Wie lange sich das Coronavirus auf Oberflächen hält + Arbeit, Bildung, Geschlecht - warum das Coronavirus nicht alle Menschen gleich trifft

Strategien und Maßnahmen weltweit

+ Was hilft im Kampf gegen das Coronavirus - "Herdenimmunität" oder "Shutdown"? + Vorbild für andere Nationen?: Warum Südkorea, Taiwan und Singapur bisher vergleichsweise gut durch die Coronakrise kommen + RKI warnt vor Kontakt zu exotischen Tieren: Regulierung von Wildtiermärkten gefordert + Nicht mehr auf der Straße: Was aus Fridays-for-Future und den großen Protestbewegungen in Hongkong und Chile während der Corona-Krise wurde

Medien und die Corona-Pandemie

+ Berichterstattung: Wie gut ist der deutsche Journalismus? + Medienwissenschaftler und Medienjournalisten: Scharfe Kritik an ARD und ZDF wegen Berichterstattung zum Coronavirus Die Dlf-Nachrichten finden Sie auch bei Twitter unter: @DLFNachrichten

Covid-19New York laut Bürgermeister vor "D-Day"

In den USA sind inzwischen mehr als 278.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Toten ist auf mehr als 7.150 gestiegen. Aus dem Weißen Haus in Washington heißt es derweil: Wer sich dem Präsidenten nähert, muss vorher getestet werden. Die Coronavirus-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Arbeitslosenzahl in den USA. Bis Mitte März wurden 701.000 Jobs gestrichen und die Arbeitslosenquote stieg auf 4,4 Prozent, nachdem sie einen Monat zuvor noch 3,5 Prozent betragen hatte. Und die Zahlen könnten weiter steigen - sie stammten aus Befragungen, die vor der schlimmsten Entlassungswelle durchgeführt wurden. In den vergangenen beiden Wochen beantragten insgesamt knapp zehn Millionen US-Amerikaner Arbeitslosengeld. Was die medizinische Versorgung betrifft, hat Vizepräsident Pence angekündigt, dass Millionen US-Amerikaner ohne Krankenversicherung nicht für die Behandlung einer Covid-19-Erkrankung bezahlen sollen. Man wolle, dass kein Amerikaner sich Sorgen darüber machen müsse, getestet oder behandelt zu werden. Präsident Trump habe die Coronavirus-Arbeitsgruppe im Weißen Haus angewiesen, Wege zu finden, wie die Regierung für Behandlungen der rund 30 Millionen nicht krankenversicherten Amerikaner bezahlen könne. Im Gespräch sind Direktzahlungen an die Krankenhäuser. Unterdessen soll sich jeder, der sich in die unmittelbare Nähe von Präsident Trump und Vizepräsident Pence begibt, zuvor einem Corona-Schnelltest unterziehen. Zudem ist die US-Regierung umgeschwenkt, was das freiwillige Tragen von Masken betrifft. Präsident Trump sagte im Weißen Haus, es gehe um Varianten aus Stoff, die man auch zu Hause herstellen könne. Medizinische Schutzmasken aber müssten dem Fachpersonal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vorbehalten bleiben. Er selbst werde keinen Mundschutz tragen. Zugleich kündigte Trump ein Exportverbot für Schutzausrüstung an. Diese werde jetzt im eigenen Land benötigt.

New York ist am stärksten betroffen

In den USA am stärksten betroffen sind der Bundesstaat und die Millionenmetropole New York. Die Zahl der Corona-Infizierten in New York City liegt bei über 50.000, die Zahl der Toten bei über 1.500. Im Bundesstaat New York sind es mehr als 100.000 Infizierte. Nach Einschätzung von Bürgermeister de Blasio steht New York City vor einer entscheidenden Woche. Für Sonntag hat er gar den D-Day ausgerufen: der 5. April sei ein entscheidendes Datum, ob die Stadt gewappnet sei, für das, was noch kommen werde. Die Situation in den Krankenhäusern werde sich in den kommenden Tagen zuspitzen. Es geht - wie vielerorts derzeit - vor allem um drei Dinge: Krankenhausbetten, Ausstattung - insbesondere Schutzausrüstung und Beatmungsgeräte -, sowie Einsatzkräfte. Von allem gebe es in New York den Berechnungen zufolge zu wenig, sagte de Blasio. Der Verwaltungschef rechnet damit, dass sich mehr als die Hälfte der 8,6 Millionen Einwohner der Stadt bis Mai mit dem Coronavirus infizieren wird. Mehr als 20.000 medizinische Fachkräfte aus dem Rest der USA haben sich nach einem Aufruf bereits freiwillig bereit erklärt, nach New York zu kommen und dort zu helfen. "Das sind wundervolle, großzügige Menschen", sagte der Gouverneur des Staats, Cuomo. Bislang sei zwar der Bundesstaat New York das Epizentrum der Krise in den USA - das sei aber nur ein Vorgeschmack auf den Rest des Landes: "Schaut uns heute an, seht euch morgen." Mitten im Central Park wurde ein Feldlazarett aufgebaut, die Tafeln verzeichnen einen Massenansturm. Ein Marineschiff mit einer Kapazität von 1.000 Betten liegt im Hafen. Auf dem Schiff sollen Menschen ohne Covid-19 behandelt werden, während die Patienten mit Virus-Erreger in den Krankenhäusern der Stadt bleiben. Das Schiff werde den Kliniken Entlastung bringen, sagte Cuomo. Zusätzlich zu den 1.000 Betten gibt es auf dem Schiff zwölf Operationsräume.

Trump stellt Menschen auf harte Zeit ein

Präsident Trump stellte die Menschen auf harte Zeiten ein. "Die nächsten zwei oder drei Wochen werden zu den schwierigsten gehören, die wir in diesem Land jemals hatten," sagte Trump. Zuletzt hatten die USA das für einen Monat geltende US-Einreiseverbot für Europäer wird verlängert. Präsident Trump erklärte in Washington, das Verbotund ähnliche Beschränkungen blieben in Kraft und würden möglicherweise sogar noch verschärft. Das werde dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu begrenzen. Inzwischen seien in den USA mehr als eine Million Menschen auf das Coronavirus getestet worden. Der Präsident sprach von einem wichtigen Meilenstein im Krieg gegen das Virus. US-Gesundheitsminister Azar erklärte, täglich würden inzwischen fast 100.000 Tests ausgeführt. Die Trump-Regierung war in die Kritik geraten, weil die Tests in den USA zunächst fehlerhaft waren und zudem äußerst schleppend anliefen. Gouverneure von Bundesstaaten beklagen, dass es immer noch nicht genug Tests gibt. Zuvor hatte Trump die Amerikaner in der Coronavirus-Krise auf dramatische Opferzahlen vorbereitet. Er sagte, wenn am Ende nicht mehr als 100.000 Menschen ums Leben kämen, wäre das ein guter Ausgang für die USA. Trump rechnet damit, dass die Zunahme der Zahl der Toten in knapp zwei Wochen ihren Höhepunkt erreicht. Von seinem ursprünglichen Plan, bis Ostern die Wirtschaft wieder aufleben zu lassen, rückte er ab. Sein Umdenken begründete Trump mit neuesten Prognosen der US-Gesundheitsexperten, denen zufolge durch die Corona-Pandemie in den Vereinigten Staaten 100.000 bis 200.000 Menschen ums Leben kommen könnten. Sollten keine Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen werden, werden 2,2 Millionen Tote prognostiziert. Die Verhaltensrichtlinien für die Bevölkerung wurden bis Ende April verlängert. Sie sehen vor, dass in den USA Treffen in größeren Gruppen vermieden werden sollen. Zudem sollen alte Menschen und jene mit Vorerkrankungen zu Hause bleiben.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

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Zahlen und Daten zur Coronavirus-Pandemie

+ Zahlen aus Europa: Wie sich das Coronavirus in Europa ausbreitet + Unentdeckte Infizierten: Wie hoch die Dunkelziffer bei den Coronavirus-Infektionen ist + RKI oder Johns-Hopkins? Wie aussagekräftig Zahlen zu Corona-Infizierungen, Todesfällen und Genesungen sind + Anzahl der Toten in Deutschland: Warum die Todesrate durch das Coronavirus in Deutschland (noch) so niedrig ist + Risikogebiete weltweit: Aktualisierte Daten des Robert-Koch-Instituts über die Coronavirus-Risikogebiete

Testverfahren auf das Coronavirus

+ Tests auf das Coronavirus: Wann, wo und wie? + Drive-In-Teststationen: Immer mehr Drive-In-Teststationen in Deutschland im Kampf gegen das Coronavirus

Medikamente und Schutz

+ Impfstoffe und Medikamente: Ansätze für Medikamente gegen das Coronavirus + Gesichtsmasken und Schutz: Was man zu Atemschutzmasken wissen sollte

Maßnahmen in Deutschland

+ Sozialkontakte: Kontaktverbote wegen des Coronavirus: Was ist wo noch erlaubt? + Exit-Strategien: Wie und wann endet die Kontaktsperre wegen des Coronavirus?

Wirtschaft und Verbraucher

+ Reisebeschränkungen und Rückholung von Urlaubern: Wie sich das Coronavirus auf das Reisen auswirkt + Das Coronavirus und die Rezession: Antworten auf die wichtigsten Fragen + Einkaufswagen und Co.: Wie lange sich das Coronavirus auf Oberflächen hält

Strategien und Maßnahmen weltweit

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Medien und die Corona-Pandemie

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USATrump entlässt Generalinspekteur der Geheimdienste

US-Präsident Trump hat den Generalinspekteur der Geheimdienste, Atkinson, entlassen. In einem Schreiben an den Senat heißt es, er werde Atkinson in 30 Tagen seines Amtes entheben. Trump begründet den Schritt mit Vertrauensverlust, nennt aber keine Details. Atkinson spielte eine wichtige Rolle in der Ukraine-Affäre. Als Aufseher der Geheimdienste hatte er die Beschwerde eines Whistleblowers an den Kongress weitergeleitet, die letztlich zu dem Amtsenthebungsverfahren gegen Trump im Kongress führte. Die Demokraten kritisierten die Entscheidung des Präsidenten. Es sei unverständlich, dass dieser inmitten des Corona-Ausnahmezustandes die Integrität des Geheimdienstes untergrabe.

Covid-19Appelle zum Einhalten der Maßnahmen gegen das Coronavirus

Bundesarbeitsminister Heil hat sich in der Corona-Krise gegen eine baldige Entwarnung ausgesprochen. Es sei den Menschen gelungen, durch verantwortungsvolles Verhalten die Kurve abzuflachen, sagte Heil der Zeitung "Die Welt". Den Trend gelte es zu verstärken und den weiteren Kurs in enger Abstimmung mit den Experten zu bestimmen. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsidenten Laschet sagte, er verstehe den Wunsch, an dem bevorstehenden Frühlingswochenende in die Natur zu gehen. Aber das wollten zu viele, so dass das Abstandhalten auch auf Waldwegen, in Parks, an Seen und Flüssen nicht klappen könne. Es gelte jetzt durchzuhalten. Bundeskanzlerin Merkel hatte gestern an die Bevölkerung appelliert, sich auch an Ostern und in den Ferien an die Beschränkungen zu halten.Sie sagte in ihrem wöchentlichen Videopodcast, auch wenn sich die Zahl der Neuinfektionen verlangsame, sei die Zeit noch nicht gekommen, die Schutzmaßnahmen zu lockern. Merkel betonte wörtlich, in diesem Jahr würden alle eine ganz andere Osterzeit erleben als je zuvor.

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Covid-19Juli Zeh kritisiert "Einschüchterung" der Bürger in der Coronakrise

Die Schriftstellerin und Juristin Juli Zeh warnt vor drakonischen Grundrechtseingriffen in der Coronakrise. Der "Süddeutschen Zeitung" sagte sie, zur Zeit werde tief in die Grundrechte von Bürgern eingegriffen, ohne dass die Rechtsgrundlage geklärt wäre. Zwar sei es bei hohem Zeitdruck klar, dass es nicht ganz einfach sei, die Regeln der Demokratie einzuhalten. Nach der Krise werde man hier jedoch eine Menge aufzuarbeiten haben.

Nicht mit Schuldgefühlen unter Druck setzen

Besonders bedenklich finde sie derzeit Tendenzen, die Bürger durch eine "Bestrafungstaktik" einzuschüchtern. Aus ihrer Sicht stelle es immer eine Form von Politikversagen dar, wenn versucht werde, die Menschen mit Schuldgefühlen unter Druck zu setzen. Zudem vergifte dies die gesellschaftliche Stimmung. Über die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus müsse ernsthaft diskutiert werden, welches Vorgehen sinnvoll sei und welche Grundrechtseingriffe die mildesten wären: "Es gibt immer eine Alternative, und unsere Verfassung verlangt, dass wir die verschiedenen Möglichkeiten abwägen", betonte die Autorin und ehrenamtliche Richterin am Landesverfassungsgericht in Brandenburg.

Kretschmann: "Nagelprobe für die Demokratie"

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte der SZ, das derzeitige außergewöhnliche Tempo von Entscheidungen dürfe nur im Ausnahmezustand angewendet werden, sonst verfestige man autoritäre Haltungen. Man handele aber auf der Basis des Grundgesetzes, wenn man in der aktuellen Situation das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit in den Vordergrund rücke und die Freizügigkeit drastisch einschränke, erklärte der Grünen-Politiker. Die Nagelprobe für die Demokratie werde sein, ob die Eingriffe nach der Krise alle wieder beseitigt würden.

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Medikamente und Schutz

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Maßnahmen in Deutschland

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Corona-Pandemie Medizinethiker: Gesundheitswesen darf nicht ökonomisiert werden

Zwei Pflegerinnen gehen durch einen Gang, an dessen Wand Intensivstation steht (dpa/picture-alliance/Kästle)

INTERVIEW Eine gute Vorbereitung sei entscheidend, um erkrankte Patienten „mit einer Hoffnung auf Leben auszustatten“, sagte Medizinethiker Eckhard Nagel im Dlf. Ein rein privates Krankenhaussystem wie in den USA kollabiere in einer solchen Situation wie der Coronakrise völlig. Offen bleibe nur, wer das bezahlen werde.

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Virologe zu Covid-19 "Ostern abwarten und gucken, wie sich die Zahlen entwickeln"

Chinesische Touristen sind in Schutzanzügen, mit Atemmasken und Handschuhen im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens mit ihren Koffern auf dem Weg zum Flugschalter. (dpa / picture alliance / Arne Dedert)

INTERVIEW Es deute wenig darauf hin, dass es in Deutschland zu Verhältnissen wie in Italien oder Spanien kommen werde, sagte der Virologe und Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes René Gottschalk im Dlf. Sorge bereite ihm aber, dass man derzeit keinen Überblick habe, wie verbreitet die Erkrankung wirklich sei.

Newsblog zu Covid-19 Was wurde aus den Masken für die Berliner Polizei?

China, Chongqing: Ein Mitarbeiter eines Herstellers medizinischer Geräte verpackt in einer Produktionswerkstatt Mundschutz-Masken. (XinHua/Wang Quanchao)

Der Berliner Senat will aufklären, was mit 200.000 Atemschutzmasken geschehen ist, die angeblich in Bangkok beschlagnahmt wurden. China gedenkt der Menschen, die an den Folgen des Coronavirus gestorben sind. In den USA steigt die Zahl der Fälle weiter stark an. Die wichtigsten Entwicklungen in unserem Newsblog.

Wirtschaftsethiker zu Coronakrise "Soziale Marktwirtschaft ist nicht für Extremfälle ausgerichtet"

Ein Graffiti-Gollum hält eine Toilettenpapierrolle, daneben die Sprchblase "Mein Schatz" (imago images / Müller-Stauffenberg)

INTERVIEW Großkonzerne, die keine Miete mehr zahlen wollen, überteuerte Alltags- und Medizinprodukte: Viele versuchten aktuell von der Notlage zu profitieren, sagte Wirtschaftsethiker Birger Priddat im Dlf. Die Coronakrise werde die soziale Marktwirtschaft langfristig verändern.

Coronakrise Nicht nur der Staat kann helfen

Nike und Adidas-Filialen in der Berliner Tauentzienstraße (imago / Stefan Zeitz)

KOMMENTAR Vermeintlich glänzend aufgestellte Unternehmen haben selbst nach jahrelanger Hochkonjunktur kaum Rücklagen gebildet. Das müsse sich ändern, kommentiert Burkhard Ewert. Denn viele Firmen werden trotz der staatlichen Hilfsprogramme die Coronakrise nicht überstehen.

Coronavirus Folgen und Entwicklungen von COVID-19

3D-Modell des Coronavirus SARS-CoV2  (Imago/ Rob Engelaar / Hollandse Hoogte )

Die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 steigt trotz Gegenmaßnahmen vieler Regierungen weiter. In allen Bundesländern wird das öffentliche Leben drastisch eingeschränkt.

Durchseuchung der Bevölkerung Biometriker: Wir brauchen Stichproben wie in Bayern

Ein Arzt in Schutzausrüstung nimmt an einem Corona-Testzentrum auf dem Gelände einer Berufsschule den Abstrichtest auf das Coronavirus Sars-Cov-2 von einem Autofahrer entgegen. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

INTERVIEW Um herauszufinden, wie infiziert die Bevölkerung sei, müsse man stichprobenartig Bluttests wie in Bayern machen, sagte der Biometriker Gerd Antes im Dlf. Das sei bislang nicht geschehen - darum erstaune ihn die Aussage des Robert-Koch-Instituts, dass sich die Ansteckungsgefahr deutlich verringert habe.

Covid-19 in den USA New York vor dem Kollaps

27.03.2020, USA, New York: 6212269 27.03.2020 A view shows refrigerated trucks amid the outbreak of the coronavirus disease in New York, the United States. Tatiana Stolyarova / Sputnik Foto: Tatiana Stolyarova/Sputnik/dpa | (Sputnik)

Noch wütet Covid-19 vor allem in New York, wo das Gesundheitssystem zu kollabieren droht. Aber schon bald werden auch andere Teile der USA an ihre Grenzen kommen. Längst ist ein Kampf um medizinisches Material entstanden. Auf zentrale Beschaffung will Präsident Donald Trump dennoch nicht umstellen.

Corona-Pandemie Schwedischer Sonderweg offenbar gescheitert

Improvisiertes Krankenhaus in einer Messehalle in Stockholm, Schweden, am 30. März 2020 (imago / TT / Marcus Ericsson )

Der schwedische Sonderweg wird sich nach Einschätzung von ARD-Korrespondent Carsten Schmiester möglicherweise nicht länger halten lassen. Die Regierung versuche derzeit mit der Opposition über Sondervollmachten zu verhandeln, um ad hoc Maßnahmen wie die Ausgangssperre verhängen zu können.

Homeoffice in der Coronakrise Der Siegeszug der Heimarbeit

Eine Frau arbeitet mit Hörschutz im Homeoffice (picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)

Die Coronakrise hat Millionen Menschen zu Heimarbeitern gemacht. Firmen, bei denen Homeoffice bislang kein Thema war, müssen plötzlich umdenken. Forscher warnen jedoch: Im Homeoffice drohen Isolation und Depression. Die Arbeitgeber sollten die Heimarbeitsplätze außerdem technisch angemessen ausstatten.

Rechtsextremismus in der Coronakrise Verfassungsschutz warnt vor rechtsradikaler Gewalt

 Neonazi-Demo in Hamburg, bei dem unter anderem der sogenanntew Schwarze Block der Neonazis aufmarschierte. (Ulrich Baumgarten/picture alliance )

Der Verfassungsschutz hat seinen Blick auf die rechtsextreme Szene deutlich verschärft. Denn diese will das angeblich bevorstehende Chaos durch die Coronakrise für sich nutzen. Politiker fordern darum, den Fahndungsdruck auf die Rechtsextremen beizubehalten und noch zu verstärken.

Neuer Podcast zur Coronakrise​ Alltag einer Pandemie

Das Bild zeigt eine Darstellung des Coronavirus. Auf dem Bild sind neben dem Virus halbdurchsichte Quadrate und Kreise in unterschiedlichen Blautönen zu erkennen. (Deutschlandradio / Bildmaterial: CDC)

Das Coronavirus verändert unser Leben. Für Tage, Wochen, wahrscheinlich Monate. Mit einem neuen Podcast will der Dlf Geschichten von Menschen erzählen, die gegen die Ausbreitung des Virus handeln: Ärzte, Politikerinnen, Krisenstäbe, Forschende. 

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Politik

Medizinische Schutzmasken Aussichtslose Maskerade

Zu sehen sind Hände mit Einweghandschuhen, die eine weiße Schutzmaske halten. (imago images | photothek | ULMER Pressebildagentur)

KOMMENTAR Schnelle Lösungen des Schutzmaskenengpasses kann und wird es nicht geben, selbst wenn Europa verstärkt mit der Produktion beginnen würde, kommentiert Volker Finthammer. Hilfreich sei jetzt nur das konsequente Einhalten der Abstandsregeln, um die Beschäftigten im Gesundheitswesen in dieser Lage zu entlasten.

Vorschlag zur Teilung der AfD Heftiger Gegenwind für Parteichef Meuthen

Porträtansicht von AfD-Parteichef Jörg Meuthen (dpa / Paul Zinken)

AfD-Chef Jörg Meuthen hat für seine Forderung nach einer Teilung der Partei in eine sogenannte Mehrheits-AfD und in die Anhänger des rechtsextremen "Flügels" viel Kritik aus den eigenen Reihen einstecken müssen. Die AfD steckt fest zwischen Spaltungsangst und Verschwörungstheorien.

Wirtschaft

Umsatzausfälle in der Coronakrise Karstadt Kaufhof beantragt Schutzschirmverfahren

Ein Plakat mit dem gemeinsamen Markennamen "Galeria" hängt im Schaufenster der ehemaligen Kaufhof Filiale in Köln. Nach der Fusion der Warenhausketten Karstadt und Kaufhof hängt das neue Marken Design in den Schaufenstern der Filialen (Oliver Berg/dpa)

Erst vor Kurzem sind die Warenhaus-Ketten Karstadt und Galeria Kaufhof fusioniert. Jetzt bedrohen die Folgen der Corona-Epidemie den angeschlagenen Konzern. Das Unternehmen hat ein sogenanntes Schutzschirm-Verfahren in Eigenverwaltung beantragt.

Wirtschaftsweise zur Coronakrise Sondergutachten ohne klare Ansagen

Aufnahme in der Bundespressekonferenz in Berlin: Timo Wollmershäuser, ifo Institut; Torsten Schmidt, RWI Essen; Stefan Kooths, Institut für Weltwirtschaft Kiel; Oliver Holtemöller, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Halle; Malte Rieth, DIW Berlin; Claus Michelsen, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e. V. in Berlin (dpa/ Kay Nietfeld)

KOMMENTAR Das aktuelle Sondergutachten der Wirtschaftsweisen zur Coronakrise enthalte viel "Könnte-sollte-müsste", aber wenig echte Empfehlungen, kommentiert Dlf-Hauptstadtkorrespondent Theo Geers. Wichtige Fragen wie die nach hundertprozentigen Kreditgarantien blieben unbeantwortet.

Wissen

Wissenschaftsminister einigen sich "Ein Nullsemester wäre keine gute Option"

Leerer Hörsaal, Stuhlreihen (unplash.com / Nathan Dumlao)

INTERVIEW Das Sommersemester solle stattfinden, darauf habe man sich im Kreis der Länder geeinigt, sagte die Wissenschaftsministerin in Baden-Württemberg, Theresia Bauer (Grüne). Die Hochschulen sollten alles dafür tun, um digitale Formate in der Lehre jetzt verstärkt umzusetzen.

Coronavirus-Pandemie Die Folgen von COVID-19 für Afrika

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Noch immer werden aus Afrika vergleichsweise wenige Infektionen mit dem neuen Coronavirus gemeldet. Dabei hatten viele Experten dort mit besonders dramatischen Szenarien gerechnet. Die Gefahr ist aber noch nicht gebannt – zudem könnte COVID-19 auch Folgen für die Bekämpfung anderer Krankheiten haben.

Europa

Zypern-Konflikt Wie ein Nord-Süd-Paar mit der Grenze umgeht

Eno und Kaan küssen sich (Deutschlandradio/ Manfred Götzke)

Zwischen Nord- und Südzyprern gibt es Freundschaften und Liebesbeziehungen. Aktuell sind allerdings die Grenzen weitgehend geschlossen. Die Menschen befürchten, dass das so bleibt. Denn während sie sich mehr Nähe wünschen, wachsen die Spannungen zwischen beiden Teilen der Insel.

Kultur

Comic über Hass im Netz Kitty und die Kommentare

(Reprodukt Verlag)

Seit es das Internet gibt, gibt es auch Online-Kommentare. Auf politische und soziale Fragen folgen oft regelrechte Hasstiraden. Kathrin Klingner hat zu dem Thema einen Comic gezeichnet, doch: "Kommentare zu meinen Büchern lese ich nicht", sagte sie im Deutschlandfunk.

Endlich mal erklärt Ist Spitzentanz noch zeitgemäß?

Ballettschuhe (imago / Westend61)

Spätestens seit Ende des 19. Jahrhunderts gilt der Spitzentanz als hohe Schule der Ballettkunst. Die moderne Tanzforschung sieht in der grazilen scheinbaren Schwerelosigkeit aber auch die Vermittlung eines tradierten Frauenbildes. Tatsächlich gibt es längst neue Formen.

Literatur

Benjamin Quaderer: "Für immer die Alpen" Über Liechtenstein, Banker und Hochstapler

Autor Benjamin Quaderer. 30.08.19 © Jens Oellermann / Luchterhandverlag (© Jens Oellermann)

Benjamin Quaderer schreibt ein Nationalepos für die Steuerfluchtidylle Liechtenstein. Steuerhinterziehung ist kein literarisches Sujet? Und ob! Ein opulenter Roman öffnet die Türen zum vielleicht geheimnisvollsten Staat Europas. Die Schlüssel hat er von einem Landesverräter.

Bette Westera Leben mit dem Tod

Die Schrifstellerin Bette Westera und ihr Buch "Überall & Nirgends" (Cover Susanna Rieder Verlag / Autorenportrait (c) Robert Elsing)

Das zentrale Thema der Gedichtbände der Niederländerin Bette Westera ist neben philosophischen Fragen - der Tod. Kindgerecht, mal gereimt, mal ungereimt, setzt sie sich mit dem Verlust eines geliebten Lebewesens auseinander. Dabei darf der Humor nicht fehlen.

Gesellschaft

Einzige australische Agentur gibt auf Angst vor der Nachrichtenwüste

Der Inselberg Uluru, auch Ayers Rock genannt, im Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark in Zentralaustralien (Aufnahme vom 03.04.2014). (picture alliance / dpa / Sid Astbury)

Die Nachrichtenagentur aap berichtet seit 1935 aus allen Teilen Australiens, aktuell in 500 Artikeln pro Tag. Außerdem bildete das Medienunternehmen junge Reporter aus. Jetzt muss die Agentur schließen - unter anderem darum, weil Meldungen zu oft kostenlos online erscheinen. 

Besuchsverbote in Pflegeheimen wegen Coronavirus "Denkt auch an die Menschlichkeit"

Eine Hospizmitarbeiterin hält die Hand eines todkranken Menschen, der im Hospiz im Bett liegt. (picture alliance / dpa / Felix Kästle)

INTERVIEW Besuchsverbote in Alten- und Pflegeheimen seien dringend notwendig, um die Menschen in den Einrichtungen zu schützen, sagte der Pflegebeauftragter der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, im Dlf. Zugleich sprach er sich dafür aus, Sterbenden die Begleitung durch ihre Angehörigen zu ermöglichen.

Sport

Hilfsgelder für den Sport Sportpolitikerin: "Steuerzahler sollte nicht der erste Adressat sein"

Dagmar Freitag (SPD) spricht im Deutschen Bundestag zu den Abgeordneten. Sie steht am Rednerpult und gestikuliert mit beiden Händen. (picture alliance / dpa / Christophe Gateau)

Die Corona-Pandemie trifft den Sport hart. Der Deutsche Olympische Sportbund hat bereits einen Solidarfonds aufgelegt - fordert aber auch Unterstützung des Bundes. Sportpolitikerin Dagmar Freitag sieht hingegen auch das Internationale Olympische Komitee in der Pflicht.

Coronavirus und der Sportkalender World Games nach Olympia-Verschiebung erst in zwei Jahren

"Tokyo 2020" Skulptur in Enoshima, Japan, mit den aufgedruckten fünf olympischen Ringen als Vorankündigung auf die Olympischen Spiele, die in fünf Monaten beginnen. (Getty / Clive Rose)

Die Verlegung der Olympischen Spiele wirbelt den Sportkalender der kommenden Jahre weiter durcheinander. Die 11. Auflage der World Games in Birmingham, Alabama, wird in den Juli 2022 verschoben. Ansonsten hätten sich die Games an einigen Tagen mit dem neuen Termin von Tokio in 2021 überschnitten.

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